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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern86 AUSBLICK AUF 2013 Am12. Dezember 2012beschlossderAufsichtsratneueZiele. Zur Struktur des vergangenen Jahres (siehe dazu die Über­ sicht der Zielkategorien), die sich als solide Basis für die Weiterentwicklung erwies, ergaben sich in der Vergütungs­ struktur 2013 folgende Änderungen: −− Für die Ziele auf Ebene der Geschäftsbereiche wurde eine neue Gewichtung beschlossen: 10 % jährlicher ope­ rativer Gewinn nach IFRS, 10 % Jahresüberschuss und 5 % Dividendenausschüttung. −− Der mittelfristige Bonus1 (Mid-Term-Bonus, MTB) 2013 – 2015 wird sich noch stärker an der Nachhaltigkeit der erbrachten Leistung orientieren, wobei die folgenden Aspekte berücksichtigt werden: −− das bereinigte Kapitalwachstum gegenüber dem Planwert, −− die Stärke der Vermögenslage, −− der Vergleich mit Wettbewerbern −−  „der bevorzugte Partner” für alle Interessens­ gruppen und −− außerordentliche Ereignisse. Die Prozentsätze der Grundvergütung zur Ermittlung der Beiträge in den beitragsorientierten Pensionsplan sind wie folgt: Pensionsbeiträge B 014 % der Grundvergütung Allianz SE Vorstandsmitgliedschaft Beiträge 2012 Beiträge 2013 Weniger als 5 Jahre 28,35 27,98 Nach 5 Jahren 35,44 34,98 Nach 10 Jahren 42,53 41,98 Vergütung von Führungskräften unter­halb des Vorstands der ­Allianz SE Als Führungskräfte im Sinne dieses Berichts werden Mit­ arbeiter definiert, die entweder erheblichen Einfluss auf Finanz- oder Risikopositionen haben oder entscheidende Geschäftsbereiche des ­Allianz Konzerns leiten – insgesamt 167 (2011: 164) Personen. Im Allgemeinen gelten für sie die gleichen Vergütungsgrundsätze und Richtlinien, die bereits für Mitglieder des Vorstands beschrieben wurden. Da 1 Der mittelfristige Bonus (Mid-Term-Bonus) bezeichnet den bisherigen Drei-Jahres-Bonus. Führungs­kräfte unterhalb der Vorstandsebene jedoch ­unmittelbarer für spezifische Geschäftsbereiche oder ­Produktgruppen verantwortlich sind, ist ihre Vergütung entsprechend enger an das jeweilige operative Geschäfts­ feld sowie nationale und/oder regionale Gegebenheiten geknüpft. Ziel der Führungskräftevergütung ist es, eine wettbewerbsfähige Vergütung in Bezug auf Vergütungs­ bestandteile, -struktur und -höhe sicherzustellen, um hoch qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, zu motivieren und an die Gesellschaft zu binden. Überhöhte Risikobereit­ schaft soll hingegen vermieden werden. GOVERNANCE-SYSTEM Der ­Allianz Konzern verfügt über ein effizientes System von Vergütungsausschüssen auf Geschäftsbereichs- und ­Gesellschafts- sowie auf regionaler und nationaler Ebene. Diese überprüfen und beschließen in regelmäßigen ­Abständen die Vergütungsrichtlinien und deren Anwen­ dungfürFührungskräfteunterhalbdesVorstands.Abhängig von Art und Umfang der jeweiligen Geschäftstätigkeit hat der Vorstand eine angemessene Aufsicht durch diese Ver­ gütungsausschüsse festgelegt. Konzernweit gültige Vorga­ ben regeln die Tätigkeiten der Vergütungsausschüsse und stellen sicher, dass sowohl ­Allianz Mindestanforderungen als auch gesetzliche Vorgaben durchgängig beachtet und angewendet werden. Der Vergütungsausschuss auf Konzernebene (Group Com­ pensation Committee, GCC) entlastet und unterstützt den Vorstand der ­Allianz SE in allen Vergütungsfragen, die im Wesentlichen die Geschäftsführer von Gesellschaften, die Mitglieder des internationalen Führungskräftekomitees (International Executive Committee, IEC) sowie die Leiter zentraler Funktionen der ­Allianz SE betreffen. Das GCC hat gemeinsam mit Vertretern von Gesellschaften, die die VersVergV 2 als „wesentlich“ einstuft, entsprechende Positio­ nen und Stelleninhaber für eine nähere Überprüfung be­ stimmt. Die Zusammensetzung des GCC spiegelt das ­Geschäftsmodell des ­Allianz Konzerns sowie die erforder­ liche Breite und Tiefe an Erfahrung wider und entspricht damit den Vorgaben der VersVergV. Die Mitgliedschaften genehmigt der Vorstand der ­Allianz SE, wobei parallele Mit­ gliedschaften im Vergütungs-, Risiko-, Finanz- und Kapital­ ausschuss einen effizienten Informationsaustausch zwi­ schen diesen Gremien fördern. 2 In Einklang mit der VersVergV bestehen die Vergütungsausschüsse der ­Allianz nicht aus- schließlich aus Vorstandsmitgliedern oder Geschäftsführern. Die Mitgliedschaft umfasst Vertreter aus den Geschäftsbereichen sowie aus dem Personalwesen und den Kontroll- funktionen. Um potenziellen Interessenkonflikten vorzubeugen, wird darauf geachtet, dass die Vergütungsausschüsse Mitglieder einschließen, deren eigene Vergütung nicht in den Aufgabenbereich des Ausschusses fällt.

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