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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern 77 Die Auszahlung der variablen Vergütung kann bei Verlet­ zung des ­Allianz Verhaltenskodex bzw. Überschreiten von Risikogrenzen oder Compliance-Regeln und darüber hin­ aus auf Veranlassung der staatlichen Aufsichtsbehörde und kraft gesetzlicher Befugnisse eingeschränkt werden oder entfallen. Betriebliche Altersvorsorge und vergleichbare Leistungen Ziel ist die Gewährung von wettbewerbsfähigen, kosten­ effizienten und risikoadäquaten Vorsorgeleistungen (Alters­ rente, Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente, Hinterbliebe­ nenleistungen) durch entsprechende Pensionszusagen. Seit dem 1. Januar 2005 nehmen Vorstandsmitglieder an einem beitragsorientierten Altersvorsorgesystem teil. Vor 2005 sahen die Pensionsverträge für Vorstandsmitglieder die Zusage eines Festbetrags vor, der nicht an die Entwick­ lung der Festvergütung gekoppelt war. Die daraus resul­ tierenden Anwartschaften wurden zum Jahresende 2004 festgeschrieben.DarüberhinaussinddiemeistenVorstände Mitglied der ­Allianz Versorgungskasse VVaG (AVK), die bei­ tragsorientierte Pensionszusagen bereitstellt, und des ­Allianz Pensionsvereins e.V. (APV). Diese decken die betrieb­ liche Altersversorgung für Grundgehälter bis zur Beitrags­ bemessungsgrenzedergesetzlichenRentenversicherungab. Die Beitragszahlungen der Gesellschaft in den aktuellen Pensionsplan sind von der Dauer der Vorstandstätigkeit abhängigundwerdenineinemFondsmiteinergarantierten jährlichen Mindestverzinsung angelegt. Bei Renteneintritt wird das angesammelte Kapital in lebenslange Renten­ leistungen umgewandelt. Der Aufsichtsrat entscheidet jedes Jahr neu, ob und welches Budget dafür zur Verfügung gestellt wird. Unabhängig davon wird eine zusätzliche Risikoprämie für die Abdeckung des Todesfall-, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsrisikos gezahlt. Die Alterspension beginnt frühestens mit Vollendung des 60. Lebensjahres; Ausnahmen sind eine medizinisch bedingte Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit. In diesen Fällen werden die bereits erreichten Altersrentenanteile gegebenenfalls um eine Zurechnungsrente ergänzt. Hinterbliebene erhalten für gewöhnlich 60 % (für hinterbliebene Partner) und 20 % (je Kind) der Pensionsleistungen des Vorstandsmitglieds, wobei die Gesamtsumme 100 % nicht übersteigen darf. Wird das Mandat aus anderen Gründen vor Erreichen der Altersgrenze beendet, bleibt gegebenenfalls ein Anspruch auf eine unverfallbare Versorgungsanwartschaft bestehen. Nebenleistungen Vorstandsmitglieder erhalten zusätzlich bestimmte Neben­ leistungen – im Wesentlichen Beiträge für Unfall- und Haft­ pflichtversicherungensowieeinenDienstwagen.Gegebenen­ fallswerdenAufwendungenfürdoppelteHaushaltsführung und in begründeten Fällen Sicherheitsmaßnahmen ge­ währt. Nebenleistungen sind nicht leistungsabhängig. Steuerpflichtige Nebenleistungen werden von den Vor­ standsmitgliedern individuell versteuert. Die Höhe der Nebenleistungen wird durch den Aufsichtsrat überprüft. Zielvereinbarung Und Leistungsbemessung Für Die Variable Vergütung Die Leistungsziele für die variable Vergütung werden vom Aufsichtsrat zusammen mit den jeweiligen Vorstands­ mitgliedern jährlich festgesetzt und für das jeweils nächste Geschäftsjahr sowie alle drei Jahre für die mittelfristige Leistungsperiode dokumentiert. B Corporate Governance 63 Corporate-Governance-Bericht 70 Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB 72 Übernahmerelevante Angaben und Erläuterungen 75 Vergütungsbericht

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