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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Aktien mit Sonderrechten, die Kontroll­befugnisse verleihen Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht. Gesetzliche Vorschriften und Satzungs­ bestimmungen über Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und über Satzungsänderungen Der Aufsichtsrat bestellt die Vorstandsmitglieder der ­Allianz SE für einen Zeitraum von höchstens fünf Jahren (Art. 9 Absatz 1, Art. 39 Absatz 2 und Art. 46 SE-Verordnung, §§ 84, 85 AktG, § 5 Absatz 3 der Satzung). Erneute Bestellun- gen, jeweils für weitere höchstens fünf Jahre, sind zulässig. Für die Bestellung von Vorstandsmitgliedern ist die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen im Aufsichtsrat erfor- derlich. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Auf- sichtsratsvorsitzenden, der nach Art. 42 Satz 2 SE-Verord­ nung zwingend ein Anteilseignervertreter sein muss, den Ausschlag(§ 8Absatz3derSatzung).NimmtderVorsitzende an der Beschlussfassung nicht teil, hat bei Stimmengleich- heit der Stellvertreter die entscheidende Stimme, sofern­ er ein Anteilseignervertreter ist. Einem Stellvertreter von der Arbeitnehmerseite steht der Stichentscheid nicht zu (§ 8 Ab­satz 3 der Satzung). Fehlt dem Vorstand ein erforder­ liches Mitglied, so haben in dringenden Fällen die Gerichte auf Antrag eines Beteiligten das Mitglied zu bestellen (§ 85 AktG). Der Aufsichtsrat kann Vorstandsmitglieder abberu- fen, sofern hierfür ein wichtiger Grund vorliegt (§ 84 Absatz 3 AktG). Der Vorstand besteht gemäß § 5 Absatz 1 der Satzung aus mindestens zwei Personen. Andernfalls bestimmt der Auf- sichtsrat die Anzahl der Vorstandsmitglieder. Der Auf- sichtsrat hat gemäß § 84 Absatz 2 AktG ein Mitglied des Vorstands zu seinem Vorsitzenden benannt. Nach deutschem Aufsichtsrecht ist es erforderlich, dass ­die Vorstandsmitglieder zuverlässig und fachlich für die Lei- tung eines Versicherungsunternehmens geeignet sind. Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals Das Grundkapital der ­Allianz SE belief sich zum 31. Dezem- ber 2012 auf 1 167 232 000 €. Es war eingeteilt in 455 950 000 auf den Namen lautende, vollständig eingezahlte Stück­ aktien mit einem anteiligen Grundkapitalbetrag von 2,56 € je Aktie. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Stückaktie hat eine Stimme. Stimmrechts- und Übertragungs­ beschränkungen; Stimmrechtsausübung bei Arbeitnehmerbeteiligung am Kapital Aktien können nur mit Zustimmung der Gesellschaft über- tragen werden, wobei die Gesellschaft eine ordnungs­ gemäß beantragte Zustimmung nur dann verweigern darf, wenn sie es aus außerordentlichen Gründen im Interesse desUnternehmensfürerforderlichhält.DieGründewerden dem Antragsteller mitgeteilt. Aktien,dievonMitarbeiterndes­AllianzKonzernsimRahmen des Mitarbeiter-Aktienkaufprogramms erworben werden, unterliegen grundsätzlich einer Veräußerungssperre von einem Jahr, im Ausland zum Teil von bis zu fünf Jahren. In einigen Ländern werden die Mitarbeiteraktien während der Sperrfrist von einer Bank oder einer anderen natürlichen oder juristischen Person treuhänderisch verwahrt, um die Einhaltung der Sperrfrist sicherzustellen. Die Mitarbeiter können dem Treuhänder jedoch Anweisungen für die Aus- übung des Stimmrechts erteilen bzw. sich eine Vollmacht für die Stimmrechtsausübung geben lassen. Sperrfristen dienen den Zielen der Mitarbeiter-Aktienkaufprogramme, Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und sie an der Entwicklung des Aktienkurses teilhaben zu lassen. Beteiligungen am Kapital, die 10 % der Stimmrechte überschreiten Direkte oder indirekte Beteiligungen am Grundkapital der ­Allianz SE, die 10 % der Stimmrechte überschreiten, sind der ­Allianz SE nicht gemeldet worden und sind ihr auch nicht anderweitig bekannt. Übernahmerelevante Angaben und Erläuterungen Angaben nach § 289 Absatz 4 und § 315 Absatz 4 HGB sowie erläuternder Bericht 72

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