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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Corporate-Governance-Bericht Gute Corporate Governance ist unabdingbar für nach­ haltigen Unternehmenserfolg. Aus diesem Grund legen Vorstand und Aufsichtsrat großen Wert auf die Einhaltung der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (im Folgenden „Kodex“). Die ­Allianz SE erfüllt sämt­ liche Empfehlungen und Anregungen des aktuellen Kodex. Die von Vorstand und Aufsichtsrat am 12. Dezember 2012 abgegebene Entsprechenserklärung sowie die Stellung­ nahmezudenKodex-AnregungenfindenSieinderErklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB ab Seite 70. Unternehmensverfassung der europäischen Aktiengesellschaft Als Europäische Aktiengesellschaft unterliegt die ­Allianz SE zusätzlich zum deutschen Aktienrecht den speziellen euro­ päischen SE-Regelungen und dem deutschen SE-Ausfüh­ rungsgesetz. Die wesentlichen Grundzüge der bisherigen Unternehmensverfassung, insbesondere das duale Lei­ tungssystem (Vorstand und Aufsichtsrat), und der Grund­ satz der paritätischen Mitbestimmung im Aufsichtsrat bestehen in der ­Allianz SE unverändert fort. Auf unserer Internetseite haben wir unter www.allianz.com/se die ­Unterschiede zwischen einer deutschen Aktiengesellschaft und einer Europäischen Aktiengesellschaft mit Sitz in Deutschland dargestellt. Arbeitsweise des Vorstands Der Vorstand leitet die ­Allianz SE und den ­Allianz Konzern. Er umfasst derzeit elf Mitglieder aus verschiedenen ­Ländern. Zu seinen Aufgaben zählen die Festlegung der Unternehmensziele und der strategischen Ausrichtung, die Steuerung und Überwachung der operativen Einheiten sowie die Einrichtung und Überwachung eines effizienten Risikomanagementsystems. Dabei hat er für die Einhal­ tung gesetzlicher und behördlicher Regelungen zu sorgen. Der Vorstand ist ferner zuständig für die Erstellung der Quartals- und Halbjahresfinanzberichte des Konzerns und die Aufstellung des Konzernabschlusses sowie des Jahres­ abschlusses der ­Allianz SE. Die Mitglieder des Vorstands tragen gemeinsam die Verant­ wortung für die gesamte Geschäftsführung. Unbeschadet der Gesamtverantwortung aller Vorstandsmitglieder führen die einzelnen Mitglieder des Vorstands die ihnen zugewie­ senen Ressorts selbstständig und in eigener Verantwor­ tung. Neben den Geschäftsbereichen gibt es funktionale Zuständigkeiten, die neben dem Ressort des Vorstandsvor­ sitzenden die Finanz-, Risikomanagement- und Controlling- Funktion, die Investmentfunktion und die Bereiche Opera­ tions, Personal sowie Recht und Compliance um­fassen. Die geschäftlichen Zuständigkeitsbereiche sind entweder regio­ nal ausgerichtet oder beziehen sich auf ein operatives ­Geschäftsfeld, wie das Asset Management. Die nähere Aus­ gestaltung der Vorstandsarbeit wird durch eine Geschäfts­ ordnung bestimmt. Diese regelt die Ressortzuständigkeiten der Vorstandsmitglieder, dem Gesamtvorstand vorbehalte­ ne Angelegenheiten und sonstige Beschlussmodalitäten. Der Vorstand tagt regelmäßig im Rahmen von Vorstands­ sitzungen. Diese werden vom Vorstandsvorsitzenden ein­ berufen, der die Arbeit im Vorstand koordiniert. Jedes Vor­ standsmitglied kann die Einberufung einer Sitzung unter Mitteilung des Beratungsgegenstands verlangen. Der ­Gesamtvorstand entscheidet durch Beschluss mit der ein­ fachen Mehrheit der teilnehmenden Mitglieder. Im Falle der Stimmengleichheit ist die Stimme des Vorstandsvorsit­ zenden entscheidend. Dieser hat zudem ein Vetorecht. Eine Entscheidung gegen das Mehrheitsvotum des Vor­ stands kann er hingegen nicht durchsetzen.   www  Societas Europaea   70  Erklärung zur Un- ternehmensführung gemäß § 289a HGB B Corporate Governance 63 Corporate-Governance-Bericht 70 Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB 72 Übernahmerelevante Angaben und Erläuterungen 75 Vergütungsbericht 63

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