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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Gemeinschaftsunternehmen Unternehmen, das von einem Unternehmen des Konzerns gemeinsam mit einem oder mehreren Unternehmen geführt wird, die nicht in den Kon- zernabschluss einbezogen werden. Die Zielset- zung der gemeinsamen Führung liegt zwischen dem maßgeblichen Einfluss beim assoziierten Unternehmen und der Kontrolle bei verbundenen Unternehmen. Genussrechtskapital Rückzahlungsbetrag der ausgegebenen Genuss- scheine. Die Genuss­scheine der ­­Allianz SE gewähren an den Dividenden orientierte Ausschüttungsan- sprüche und Bezugsrechte bei Kapital­erhöhungen, jedoch keine Stimmrechte, keine Beteiligung am Liquiditätserlös und keinen Anspruch auf Um- wandlung in Aktien. Geschäfts- oder Firmenwert Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungs- kosten und dem Zeitwert des erworbenen Rein- vermögens. Gewinnrücklagen Enthalten neben der gesetzlichen Rücklage der Konzernobergesellschaft im Wesentlichen die nicht ausgeschütteten Gewinne der Konzern­ unternehmen und Zuführungen aus dem Konzernjahresüberschuss. Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklagen Diese Position setzt sich zusammen aus dem Grund­kapital, dem Agio aus der Ausgabe von Aktien sowie Einstellungen aus der Ausübung von Optionsrechten. I IAS International Accounting Standards (Internationale Rechnungs­legungsgrundsätze). IFRS International Financial Reporting Standards (Inter- nationale Grundsätze zur Finanzberichterstat- tung). Seit 2002 gilt die Bezeichnung IFRS für das Gesamtkonzept der vom International Accounting Standards Board verabschiedeten Standards. Be- reits verabschiedete Standards werden weiter als International Accounting Standards (IAS) zitiert. IFRS Framework Rahmenkonzept für International Financial Re- porting Standards (IFRS), das die Konzeptionen darlegt, die der Aufstellung und der Darstellung von Jahresabschlüssen für externe Adressaten zugrunde liegen. J Jahresüberschuss auf Antei- le anderer Gesellschafter entfallend Anteile am Jahresüberschuss, die nicht den Anteils­eignern des ­Allianz Konzerns, sondern Kon- zernfremden, die Anteile an verbundenen Unter- nehmen halten, zuzurechnen sind. Jederzeit veräusserbare Wertpapiere Die jederzeit veräußerbaren Wertpapiere („available­-for-sale“) enthalten diejenigen Wert- papiere, die weder bis zur Endfälligkeit gehalten werden sollen noch für kurzfristige Handelszwe- cke erworben wurden; diese jederzeit veräußerba- ren Wertpapiere werden mit dem Zeitwert am Bilanzstichtag angesetzt. K Kapitalflussrechnung Darstellung der Bewegungen von Zahlungsmit- teln und Zahlungsmitteläquivalenten während eines Geschäftsjahres mit einer Gliederung in die drei Bereiche laufende Geschäftstätigkeit, Investi- tionstätigkeit, Finanzierungstätigkeit. Kapitalkonsolidierung Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital des Tochterunternehmens. Konzernanteil (in %) Die Addition aller Anteile, die verbundene Unter- nehmen und Gemein­schaftsunternehmen an verbundenen Unternehmen, Gemein­schafts­ unternehmen und assoziierten Unternehmen halten, ergeben den ­Konzernanteil. Korridorverfahren Bei leistungsorientierten Pensionsplänen (defined benefit plans) entstehen Abweichungen zwischen der rechnungsmäßig erwarteten und der tatsäch- lichen Entwicklung des Verpflichtungsumfangs sowie des Fondsvermögens (sog. versicherungs- mathematische Gewinne bzw. Verluste), die bei Anwendung des sog. Korridorverfahrens nicht sofort bei Entstehen aufwandswirksam gebucht werden. Erst wenn die aufgelaufenen versiche- rungsmathematischen Gewinne bzw. Verluste den Korridor verlassen, wird ab dem folgenden Geschäftsjahr erfolgswirksam getilgt. Der Korridor beträgt 10 % des Barwertes der erdienten Pensions­­ ansprüche bzw. des Zeitwerts des Fondsvermö- gens, falls dieser höher ist. Kostenquote Verhältnis von Abschluss- und Verwaltungsauf- wendungen (netto) zu verdienten Beiträgen (netto). Kreditrisiko Mögliche Gefahr, dass ein Vertragspartner bei einem Geschäft seinen Verpflichtungen nicht nach­kommen kann und dadurch bei dem anderen Partner finanzielle Verluste verursacht. L Laufender Dienstzeitaufwand Entstehender Nettoaufwand im Rahmen eines leistungsorientierten Pensionsplans, der gegebe- nenfalls um die Beiträge des Begünstigten in ein Fondsvermögen gekürzt ist („current employer service cost“). Leistungsorientierte Pensionspläne Bei leistungsorientierten Pensionsplänen („defined benefit plans“) wird dem Begünstigten durch das Unternehmen oder über einen exter- nen Versorgungsträger eine bestimmte Leistung zu­gesagt; im Gegensatz zu den Beitragszusagen („defined contribution plans“) sind die vom Un- ternehmen zu erbringenden Aufwendungen aus Leistungszusagen nicht im Vorhinein festgelegt. Um den periodengerechten Aufwand zu bestim- men, sind nach den Bilanzierungsvor­schriften versicherungsmathematische Berechnungen nach festen Regeln durchzuführen. 400

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