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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Steuerberatungshonorare KPMG berechnete dem ­­Allianz Konzern hauptsächlich für Steuerberatungs-, aber auch für Steuerrechtsberatungs- dienste insgesamt Honorare von 2,3 (2011: 1,8) Mio €. Übrige Honorare KPMG berechnete dem ­­Allianz Konzern insgesamt 2,2 (2011: 2,4) Mio € an Honoraren für übrige Dienstleistungen. Diese umfassten vor allem allgemeine Beratungsleistungen und Dienstleistungen unter Leitung und Verantwortung des Managements des ­­Allianz Konzerns. Alle von KPMG weltweit erbrachten Leistungen für die ­­Allianz müssen vom Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats der ­­Allianz SE genehmigt werden. Dienstleistungen, die nicht unter die Kategorie Abschlussprüfungen fallen, müs- sen vom Prüfungsausschuss vorab genehmigt werden. Die- ser Prozess basiert auf der „Positivliste“, die vom Prüfungs- ausschuss verabschiedet wurde. Zusätzlich wird ein sogenannter „Guiding Principles and User Test“ angewen- det. Group Compliance und KPMG stellen dem Prüfungs- ausschuss regelmäßig eine Übersicht der durchgeführten Dienstleistungen zur Verfügung. KPMG führt die meisten Prüfungen für den ­­Allianz Konzern durch und wird mit über 75 % aller Prüfungstätigkeiten be­ auftragt. Sonstige Abschlussprüfer stellten dem ­­Allianz Konzern insgesamt 14,6 (2011: 11,6) Mio € in Rechnung. Bezüge des Vorstands Am 31. Dezember 2012 setzte sich der Vorstand aus elf akti- venMitgliedernzusammen.Dienachstehendaufgeführten Aufwendungen beinhalten alle aktiven Vorstandsmitglie- der in dem jeweiligen Jahr. Die Gesamtvergütung des Vorstands der ­Allianz SE ein- schließlich des Drei-Jahres-Bonus beläuft sich für 2012 auf 53 (2011, ohne vorläufige Rückstellungen für den Drei-Jah- res-Bonus: 22 1) mio €. 1 Dr. Paul Achleitner erhält entsprechend seinem Dienstvertrag nach Mandatsbeendigung ein Übergangsgeld. Insgesamt beläuft sich das Übergangsgeld auf 1027,5 Tsd € und wurde in 2011 als Aufwand ausgewiesen. Die aktienbezogene Vergütung bestand im Geschäftsjahr 2012 aus 119 671 2 (2011: 71 598 3) virtuellen Aktien (Restricted Stock Units (RSU)). Für das Geschäftsjahr 2012 wurden dem Vorstand RSU mit einem Zeitwert von 10,5 (2011: 6,4) mio € gewährt. 2012 wurden für ausgeschiedene Vorstandsmitglieder be- ziehungsweise ihre Hinterbliebenen Vergütungen und an- dere Versorgungsleistungen in Höhe von 7 (2011: 6) mio € ausbezahlt. Die Pensionsverpflichtungen für laufende Pen- sionen und Anwartschaften auf Pensionen beliefen sich auf zusätzliche 105 (2011: 73) mio €. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats einschließlich der Sitzungsgelder betrug im Berichtsjahr 2,1 (2011: 2,0) mio €. EinindividualisierterAusweisderVergütungdesVorstands und des Aufsichtsrats findet sich im „Vergütungsbericht“. Die dortigen Informationen sind Bestandteil dieses Kon- zernabschlusses. 2 Der anzusetzende Wert einer RSU steht erst nach dem Testat durch die Wirtschaftsprüfungs­ gesellschaft fest. Die ausgewiesenen Stücke basieren auf einer bestmöglichen Schätzung. 3 Der Ausweis der RSU im Geschäftsbericht 2011 basierte auf einer bestmöglichen Schätzung. Der hier genannte Wert zeigt den aktuellen Wert zum Zeitpunkt der Zuteilung (8. März 2012). Der hier ausgewiesene Wert weicht daher von dem genannten Wert im Geschäftsbe­ richt 2011 ab. 52 – Ereignisse nach dem Bilanz­ stichtag ­Allianz Bank stellt die geschäftstätigkeit ein Am 24. Januar 2013 ist angekündigt worden, dass die ­Allianz Bank ihre Geschäftstätigkeit zum 30. Juni 2013 einstellt. Die Oldenburgische Landesbank AG wird die Geschäftstätigkei- ten für Mitarbeiter und Vertreter, die ­Allianz Bank Kunden sind, weiterführen. Nach heutigem Stand erwartet der ­­Allianz Konzern Aufwendungen im Zusammenhang mit der Schließung in Höhe von ca. 100 mio €. 378

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