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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Die SAR werden vom ­­­­Allianz Konzern als Vergütungen mit Barausgleich bilanziert. Daher erfasst der ­­­Allianz Konzern den Zeitwert der SAR periodengerecht über die Sperrfrist als Personalaufwand.NachAblaufderSperrfristwerdenjegliche Änderungen des Zeitwertes der nicht ausgeübten Rechte als Personalaufwand erfasst. In dem zum 31. Dezember 2012 endenden Geschäftsjahr belief sich der Personalaufwand im Zusammenhang mit den nicht ausgeübten Rechten auf 59 (2011: Ertrag von 10; 2010: Aufwendungen von 5) Mio €. Zum 31. Dezember 2012 bildete der ­­­Allianz Konzern für die nicht ausgeübten SAR eine Rückstellung in Höhe von 83 (2011: 25) Mio € und erfasste sie unter Andere Verbindlich- keiten. Restricted-Stock-Units Die einem Planteilnehmer gewährten RSU verpflichten den ­­­Allianz Konzern, eine Barzahlung in Höhe des durch- schnittlichen Börsen­kurs der ­­­Allianz SE Aktie an den zehn Handelstagen, die dem Ablauf der Sperrfrist vorausgehen, zu leisten oder für jedes gewährte Recht eine ­­­Allianz SE Ak- tieodereinanderesgleichwertigesEigenkapital­instrument auszugeben. Die RSU haben eine Sperrfrist von fünf Jahren. Der­­­AllianzKonzernübtdieRSUamerstenHandelstagnach Ablauf ihrer Sperrfrist aus. Am Ausübungstag kann der ­­­Allianz Konzern die Erfüllungsmethode für die einzelnen RSU bestimmen. Darüber hinaus werden RSU vor dem Ablauf der Sperrfrist durch das Unternehmen ausgeübt, wenn ein Planteilneh- mer stirbt, sich die Mehrheitsverhältnisse ändern oder ein Planteilnehmer wegen betriebsbedingter Kündigung aus- scheidet. Die RSU sind virtuelle Aktien ohne Berücksichtigung von Dividendenzahlungen. Die Berechnung des Zeitwertes er- folgt durch Subtraktion der Barwerte der erwarteten künf- tigen Dividendenzahlungen vom jeweils herrschenden Kurs am Bewertungstag. Die folgende Tabelle stellt die Annahmen für die Berech- nungdesZeitwertesderRSUzumZeitpunktderGewährung dar. Annahmen für die RSU Pläne D 138 % 2010 Durchschnittlicher Zinssatz 1,4 Durchschnittlicher Dividendenertrag 5,5 Ablauf der Sperrfrist können die SAR vom Planteilnehmer ausgeübt werden, sofern folgende Marktbedingungen er- füllt sind: −− der Kurs der ­­­Allianz SE Aktie hat während der Laufzeit den Dow Jones Europe STOXX Price Index mindestens einmal für einen Zeitraum von fünf aufeinanderfolgen- den Börsentagen übertroffen und −− der Aktienkurs der ­­­Allianz SE übersteigt den Referenz- kurs bei Ausübung um mindestens 20 %. Darüber hinaus werden SAR vor dem Ablauf der Sperrfrist unter der Voraussetzung, dass die genannten Marktbedin- gungen erfüllt sind, durch das Unternehmen ausgeübt, wenn ein Planteilnehmer stirbt, sich die Mehrheitsverhält- nisse ändern oder ein Planteilnehmer wegen betriebsbe- dingter Kündigung ausscheidet. Die am letzten Tag des Plans nicht ausgeübten Rechte wer- den automatisch ausgeübt, sofern die oben genannten Bedingungen erfüllt sind. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind oder ein Teilnehmer des Plans aus dem Beschäf- tigungsverhältnis zum ­­­Allianz Konzern ausgeschieden ist, verfallen die Rechte. Der Zeitwert der SAR zum Zeitpunkt der Gewährung wird mittels eines Cox-Ross-Rubinstein Binomialmodells zur Optionsbewertung bestimmt. Die Volatilität wird aus beob- achtbaren historischen Marktpreisen abgeleitet. Sind be- züglich des Ausübungsverhaltens der SAR keine histori- schen Informationen verfügbar (vor allem die Pläne, die von 2006 bis 2008 ausgegeben wurden, sind nicht im Geld), wird angenommen, dass die erwartete Laufzeit der Zeit bis zum Verfall der SAR entspricht. Die folgende Tabelle stellt die Annahmen für die Berech- nung des Zeitwertes der SAR zum Zeitpunkt der Gewährung dar. Annahmen für die SAR Pläne D 137 2010 Erwartete Volatilität % 29,0  Risikofreier Zinssatz % 2,7 Erwartete Dividendenrendite % 5,6 Aktienkurs € 88,09 Erwartete Laufzeit (Jahre) 7 D Konzernabschluss 231 Konzernbilanz 232 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 233 Gesamtergebnisrechnung 234 Eigenkapitalveränderungsrechnung 235 Kapitalflussrechnung 238 Konzernanhang 367

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