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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Die wichtigsten Kennzahlen für leistungsorientierte Pensi- onspläne stellen sich wie folgt dar: Wichtigste Kennzahlen für leistungsorientierte Pensionspläne D 133 Mio € 2012 2011 2010 2009 2008 Barwert der erdienten Pensions­ansprüche 19 228 15 619 15 320 13 727 12 247 Zeitwert des Fondsvermögens 11 206 10 136 9 780 8 913 7 964 Finanzierungs­status 8 022 5 483 5 540 4 814 4 283 Versicherungsmathematische Gewinne (-) / Verluste (+) aus erfahrungs­bedingten Anpassungen für: Verpflichtungs­umfang - 20 - 33 - 125 - 73 - 42 Fondsvermögen - 478 36 - 53 - 283 781 Bewertungsprämissen Die Prämissen für die versicherungsmathematische Be- wertung des Barwerts der erdienten Pensionsansprüche sowie des Netto-Pensionsaufwands richten sich nach den Verhältnissen des Landes, in dem der Pensionsplan einge- richtet wurde. Bei den Berechnungen werden aktuelle, versicherungsma- thematisch entwickelte biometrische Wahrscheinlichkei- ten zugrunde gelegt. Des Weiteren kommen Annahmen über die künftige Fluktuation in Abhängigkeit von Alter und Dienstjahren ebenso zur Anwendung wie konzernin- terne Pensionierungswahrscheinlichkeiten. Ein Anstieg der Lebenserwartung um durchschnittlich ein Jahr würde zu einer Erhöhung des Barwerts der erdienten Pensionsan- sprüche um 412 Mio € führen. Die gewichteten Annahmen für die Ermittlung des Barwer- tes der erdienten Pensionsansprüche sowie für die Ermitt- lung des Netto-Pensionsaufwands im ­Allianz Konzern stel- len sich wie folgt dar: Annahmen für die leistungsorientierten Pensionspläne D 134 % Stand 31. Dezember 2012 2011 2010 Rechnungszins 3,3 4,6 4,7 Langfristig erwarteter Vermögensertrag 4,4 4,8 5,0 Gehaltstrend/ Anwartschaftsdynamik 2,0 2,2 2,4 Rentendynamik 1,7 1,4 1,5 Trend der medizinischen Versorgung 3,8 4,1 4,1 Für den Netto-Pensionsaufwand gelten die jeweiligen An- nahmen zum Bilanzstichtag des vorhergehenden Ge- schäftsjahres. Bezüglich der Annahmen zum langfristig erwarteten Vermögensertrag ist der jeweilige Wert des ak- tuellen Jahres maßgeblich. Die Annahmen zum Rechnungszins spiegeln die Marktver- hältnisse am Bilanzstichtag für erstklassige festverzinsli- che Anleihen entsprechend der Währung und der Duration der Pensionsverbindlichkeiten wider. Insbesondere die Annahme zum Rechnungszins führt zu Unsicherheit und einem erheblichen Risiko. Ein Anstieg (bzw. Reduktion) des Rechnungszinses um 50 Basispunkte würde zu einer Reduktion von 1,4 mrd € (bzw. einem An- stieg von 1,5 mrd €) des Barwertes der erdienten Pensions- ansprüche führen. EinAnstiegderTrendparameterfürAnwärter(zumBeispiel Gehalts­trend) um 25 Basispunkte führt zu einem Anstieg von 95 Mio € des Barwerts der erdienten Pensionsansprü- che. Im Gegensatz hierzu führt ein Anstieg der Parameter für Leistungsempfänger (zum Beispiel Leistungsanpas- sungen, die an die Inflation gekoppelt sind) um 25 Basis- punkte zu einem geänderten Barwert der erdienten Pensi- onsansprüche in Höhe von 325 Mio €. Eine Veränderung des Trends der medizinischen Versor- gung um einen Prozentpunkt hätte einen Effekt von 2 Mio € auf den Barwert der erdienten Pensionsansprüche und kei- nen wesentlichen Effekt auf den in der Gewinn- und Ver- lustrechnung erfassten Netto-Pensionsaufwand. D Konzernabschluss 231 Konzernbilanz 232 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 233 Gesamtergebnisrechnung 234 Eigenkapitalveränderungsrechnung 235 Kapitalflussrechnung 238 Konzernanhang 365

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