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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern desTodes-undBerufsunfähigkeitsrisikosbereitgestellt.Der BPV wurde zum 1. Januar 2005 eingeführt. Die bisherigen Altzusagen wurden unter angemessener Berücksichtigung der bereits zugesagten Anwartschaften in den BPV über- führt. Abhängig vom Eintrittsdatum in die Gesellschaft liegt die garantierte jährliche Mindestverzinsung in der AVK zwi- schen 1,75 % und 3,50 % sowie im BPV bei 2,75 %. Das Renteneintrittsalter liegt gewöhnlich zwischen der Vollendung des 60. und 67. Lebensjahres. Vor Erreichen der Regelaltersgrenze werden Berufsunfähigkeitsrenten ge- währt. Bei Tod beträgt die Versorgung in der Regel 60 % (für hinter- bliebene Partner) und 20 % (je Waise) der Pensionsleistun- gen des Verstorbenen, wobei die Gesamtsumme 100 % nicht übersteigen darf. Leistungsorientierte Pensionspläne An Rückstellungen für leistungsorientierte Pensionspläne sind folgende Beträge in der Konzernbilanz erfasst: Überleitung Leistungsorientierte Pensionspläne in der Bilanz D 130 Mio € Stand 31. Dezember 2012 2011 Bilanzwert 1.1. 3 369 3 553 Veränderungen Konsolidierungskreis 1 28 - 216 Währungsänderungen 3 - 3 Aufwendungen 614 622 Zahlungen - 652 - 587 Bilanzwert 31.12. 3 362 3 369 davon vorausbezahlter Aufwand - 490 - 385 davon Pensionsrückstellung 3 852 3 754 1 Besteht für das Geschäftsjahr 2011 in Höhe von 197 Mio  € im Wesentlichen aus der Pensions­rückstellung der entkonsolidierten Tochtergesellschaft manroland AG. 47 – Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der ­­Allianz Konzern unterhält für seine Mitarbeiter und in Deutschland auch für Vertreter leistungsorientierte Pensi- onspläne oder Beitragszusagen. Bei leistungsorientierten Pensionsplänen wird dem Begünstigten durch das Unter- nehmen oder über einen externen Versorgungsträger eine bestimmte Leistung zugesagt. Im Gegensatz zu den Bei- tragszusagen sind die vom Unternehmen zu erbringenden Aufwendungen aus Leistungszusagen nicht im Vorhinein festgelegt. Die Versorgungsleistungen wie Alters-, Berufs- und Er- werbsunfähigkeitsrente sind wettbewerbsfähig und kos- teneffizient. Sie werden mittels risikoadäquater Durchfüh- rungswege gewährt. Aufgrund der unterschiedlichen rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Rahmen­ bedingungen können die Zusagen in den verschiedenen Ländern variieren. Üblicherweise sind mit leistungsorientierten Plänen bio- metrische Risiken wie Langlebigkeit, Invalidität oder Tod, und wirtschaftliche Risiken, wie Zins, Inflation oder Ge- haltssteigerungen, verbunden. Um die Risiken für die ­Allianz Konzern zu verringern, wurden in den letzten Jah- ren in Gesellschaften der wichtigen Regionen neue Pläne eingeführt, wie in Deutschland, den USA, Irland, Italien und in Großbritannien. Diese basieren im Wesentlichen auf Beitragszahlungen,könnenabernochvereinzeltGarantien wie Kapitalerhalt oder eine garantierte Mindestverzinsung beinhalten. Die Mehrzahl der deutschen Mitarbeiter nimmt an bei- tragsorientierten Systemen teil, die für die festen Vergü- tungsbestandteile unter- und oberhalb der Beitragsbemes- sungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (BBG) unterschiedliche Durchführungswege verwenden. Die ­Allianz Versorgungskasse VVaG (AVK), die auf Mitarbeiter- beiträgen beruht, und der ­Allianz Pensionsverein e.V. (APV), der durch die Gesellschaft finanziert wird, gewähren Ver- sorgungsansprüche für die Festbezüge unterhalb der BBG. Für Bezüge oberhalb der BBG dotiert die ­Allianz Konzern zusätzlich den Beitragsorientierten Pensionsvertrag (BPV). Bei Rentenbeginn wird das angesammelte Kapital in Ren- tenleistungen umgewandelt. Die ­Allianz Konzern entschei- det jährlich, ob und in welcher Höhe für den BPV Budget zur Verfügung gestellt wird. Unabhängig von dieser Entschei- dungwirdeinezusätzlicheRisikoprämiefürdieAbdeckung D Konzernabschluss 231 Konzernbilanz 232 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 233 Gesamtergebnisrechnung 234 Eigenkapitalveränderungsrechnung 235 Kapitalflussrechnung 238 Konzernanhang 363

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