Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Allianz Geschäftsbericht 2012

Magazin zum Geschäftsbericht 2012 31 Wilsons zweite Herausforderung bestand darin, den zukünftigen Kurs für das Risikomanagement unter Berücksichtigung zweier wesentli­ cher Ziele abzustecken. Zunächst führte er ein stabiles, effizientes und kontrolliertes Risiko-Reporting-System ein, um eine Zahlenbasis zu schaffen und die Anforderungen des zukünftigen Solvency-II-Regel­ werks zu erfüllen. Weil Zahlen allein nicht ausreichen, plant er außer­ dem, den Übergang von der Risikomessung zu einem noch besseren Risikomanagement im Unternehmen fortzusetzen. Dazu Tom Wilson: „Dies setzt jedoch voraus, dass das Risikomanagement als eine Kultur verstanden wird, die beim operativen Geschäft ansetzt. Schließlich kann kein Risiko-Controlling- oder Risiko-Reporting-Aufwand die negativen Auswirkungen eines dürftig gezeichneten Geschäfts oder eines schlecht konzipierten Lebensversicherungsprodukts ausgleichen.“ Ein vorausschauendes, umsichtiges und verantwortungsbewusstes Risikomanagement stellt sicher, dass die Allianz, wenn es notwendig ist, die den Kunden gegebenen Versprechen einhalten kann. Und dies ist nach Wilsons Überzeugung von großer Wichtigkeit. „Einer der größten Beiträge, den die Allianz als Teil der Gesellschaft und als ­Partner in unseren lokalen Gemeinschaften leisten kann, sind unsere Produkte und Dienstleistungen: Unsere Lebensversicherungs-, Spar- und Anlageprodukte helfen Familien, sich vor vielen Unwägbarkeiten des Lebens zu schützen. Und unsere Sachversicherungen bieten Unternehmen Schutz vor Betriebsunterbrechungen und Verlusten. Gleichzeitig bietet die Allianz ihren Aktionären attraktive Renditen und ihren Mitarbeitern ein sehr gutes Arbeitsumfeld. Das ist eine echte Win-win-Situation.“ » Dank ihres disziplinierten Risiko- managements und ihrer Risiko- kultur blieb die Allianz jedoch einer der solidesten Finanzdienst- leister weltweit und erzielte auch während dieser tur­bulenten Zei- ten ein gutes Ergebnis im operati- ven Geschäft.« TOM WILSON, CHIEF RISK OFFICER, ALLIANZ SE, München Die Umfrage „Risk Barometer“ der Allianz wurde ­unter Risikoingenieuren, Underwritern, Führungs­ kräften und Schadenexperten der Allianz Global ­Corporate & Specialty sowie lokaler Allianz Einheiten weltweit durchgeführt. Die Prozentwerte stellen den Anteil an allen Antworten (843) dar. Quelle Allianz Global Corporate & Specialty BETRIEBS- ODER LIEFERKETTENUNTERBRECHUNG NATURKATASTROPHEN (Z. B. STURM, ERDBEBEN) FEUER, EXPLOSION RECHTLICHE VERÄNDERUNGEN VERSCHÄRFTER WETTBEWERB QUALITÄTSMÄNGEL, SERIENFEHLER MARKTSCHWANKUNGEN MARKTSTAGNATION, -NIEDERGANG ZUSAMMENBRUCH DER EUROZONE REPUTATIONSRISIKEN 45,7 % 43,9 % 30,6 % 17,1 % 16,6 % 13,4 % 12,6 % 12,3 % 12,1 % 10,4 % TOP-10-UNTERNEHMENSRISIKEN für 2013, WELTWEIT Kapitalquote 2012 : kapitalquote 199 %2011: 191 %

Pages