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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern samtverpflichtungder­­­­AllianzLebensversicherungs-AGund ihrer Tochtergesellschaften gegenüber dem Sicherungs­ fonds und der Protektor 1 123 (2011: 1 071) Mio €. Gemäß dem Einlagensicherungs- und Anlegerentschädi­ gungsgesetz (EAEG) sind alle Kreditinstitute, Kapitalanlage­ gesellschaften und Finanzdienstleistungsinstitute mit ei­ ner Geschäftserlaubnis in Deutschland gesetzlich dazu verpflichtet, einer Entschädigungseinrichtung anzugehö­ ren. ­Allianz Global Investors Europe GmbH (ehemals ­Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH), PIMCO Deutschland GmbH sowie risklab GmbH sind gegen­ wärtigMitgliederderEdW(Entschädigungseinrichtungder Wertpapierhandelsunternehmen, Berlin). Der Jahresbei­ trag richtet sich für jedes Mitglied nach dessen Geschäfts­ umfang. Darüber hinaus kann die EdW Sonderzahlungen von ihren Mitgliedern erheben, sofern die der EdW zur Ver­ fügung stehenden Mittel nicht ausreichen, um berechtigte Ansprüche zu bedienen. Sonderzahlungen bemessen sich anhand des vorausgegangenen Jahresbeitrags. Für das Ge­ schäftsjahr 2012 wurden für die oben genannten Gesell­ schaften Jahresbeiträge in Höhe von 1 (2011: 2) Mio € durch Jahresbeitragsbescheide festgesetzt. Im Hinblick auf die Insolvenz der Phoenix Kapitaldienst GmbH hat die Bundes­ anstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einen Entschädigungsfall festgestellt; vor diesem Hintergrund wurden Sonderzahlungen von den Mitgliedern erhoben. Diesbezüglich wurden für die oben genannten Gesellschaf­ ten im Geschäftsjahr 2012 Sonderzahlungen in Höhe von rund 7 (2011: 4) Mio € durch Sonderbeitragsbescheide fest­ gesetzt. Gegen die Erhebung der Sonderzahlungen haben die oben genannten Gesellschaften Rechtsmittel eingelegt. Für bereits ergangene und noch nicht beglichene Sonder­ beitragsbescheide, sowie den erwarteten Sonderbeitrag für das Geschäftsjahr 2013 wurden angemessene Rückstellun­ gen gebildet. Darüber hinaus bestanden am 31. Dezember 2012 weitere Zahlungsverpflichtungen u.a. aus Instandhaltungsverträ­ gen, Grundbesitzerschließung, Sponsoringverträgen und anderen Verpflichtungen in Höhe von 241 (2011: 121) Mio €. Sonstige Verpflichtungen EsbestehenfolgendeweitereVerpflichtungen,dieder­­­­Allianz Konzern eingegangen ist: Durch die §§ 124 ff. Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) wur­ de ein gesetzlicher Sicherungsfonds für Lebensver­sicherer in Deutschland eingeführt. Jedes Mitglied des Siche­rungs­ fonds ist verpflichtet, an den Sicherungsfonds jährliche Beiträge sowie in bestimmten Fällen Sonderbeiträge zu leisten.DergenaueBetragderZahlungsverpflichtungenfür jedes Mitglied wird durch die Sicherungsfonds-­Finan­ zierungs-Verordnung (Leben) (SichLVFinV) festgelegt. Zum 31. Dezember 2012 be­liefen sich die künftigen Ver­ pflichtungen der ­­­­­Allianz Lebensversicherungs-AG und ih­ rer Tochtergesellschaften gegenüber dem Sicherungsfonds auf jährliche Beiträge von 6,7 (2011: 5,3) Mio € und die Ver­ pflichtungen für Sonderbeiträge auf 124 (2011: 118) Mio €. Die ­Allianz Private Krankenversicherungs-AG ist gemäß §§ 124 ff. Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) Mitglied des Sicherungsfonds für die Krankenversicherer in Deutsch­ land. Der Sicherungsfonds erhebt nach der Übernahme der Versicherungsverträge zur Erfüllung seiner Aufgaben Son­ derbeiträge. Bisher wurden keine Beiträge angefordert. Zum 31. Dezember 2012 beliefen sich die potenziellen Ver­ pflichtungen der ­Allianz Private Krankenversicherungs-AG gegenüber dem Sicherungsfonds für Sonderbeiträge auf 45 (2011: 43) Mio €. Im Dezember 2002 wurde mit der Protektor Lebensversiche­ rungs-AG (Protektor) ein Lebensversicherungsunterneh­ men gegründet, dessen Aufgabe der Schutz aller Versiche­ rungsnehmerdeutscherLebensversicherungsunternehmen ist. Die ­­­­­Allianz Lebensversicherungs-AG und einige ihrer Tochtergesellschaften sind verpflichtet, entweder dem Si­ cherungsfonds oder alternativ der Protektor zusätzliche fi­ nanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, sofern die Mittel des Sicherungsfonds bei einem Sanierungsfall nicht ausrei­ chen.DieVerpflichtungbeträgt1 %derSummederversiche­ rungstechnischen Netto-Rückstellungen abzüglich der zu diesem Zeitpunkt bereits an den Sicherungsfonds geleiste­ ten Beiträge. Zum 31. Dezember 2012 und unter Einschluss der oben genannten Einzahlungsverpflichtungen aus den Beitragszahlungen an den Sicherungsfonds beträgt die Ge­ 360

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