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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern nachBerücksichtigungergebniswirksamerKonsolidierungs­ effekte. Der in der Überleitungsrechnung angewendete er- wartete Steuersatz für inländische Konzernunternehmen umfasst die Körperschaftsteuer, die Gewerbesteuer und den Solidaritätszuschlag und beträgt 31,0 % (2011: 31,0 %; 2010: 31,0 %). Der effektive Steuersatz bestimmt sich auf der Basis der effektiven Steuerbelastung, bezogen auf das Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Ertragsteuern. Effektiver Steuersatz D 115 Mio € 2012 2011 2010 Ergebnis vor Ertragsteuern Inland   963  - 711   651 Ausland  7 668  5 557  6 522 Summe  8 631  4 846  7 173 Erwarteter Ertragsteuersatz  29,5 %  28,8 %  29,3 % Erwartete Ertragsteuern  2 548  1 398  2 099 Gewerbesteuer und ähnliche Steuern   237   201   176 Steuerfreie Nettoeinnahmen  - 189  - 40  - 571 Auswirkungen steuerlicher Verluste   2   178   279 Sonstige Effekte   542   305  - 19 Ertragsteuern  3 140  2 042  1 964 Effektiver Steuersatz  36,4 %  42,1 %  27,4 % In der steuerlichen Überleitungsrechnung für 2012 sind in den sonstigen Effekten von 542 Mio € tatsächliche und la- tente Steuern für Vorjahre von 373 Mio € sowie eine Einmal- belastung aus einer Steuergesetzänderung in Frankreich von 64 Mio € enthalten. Wertberichtigungen der aktiven latenten Steuern auf Ver- lustvorträge früherer Perioden führten im Geschäftsjahr 2012 zu latenten Steueraufwendungen von – (2011: 33; 2010: 153) Mio €. Der Nichtansatz aktiver latenter Steuern auf lau- fende Geschäftsjahresverluste hat sich mit 52 (2011: 161; 2010: 142) Mio € aufwandserhöhend ausgewirkt. Aufgrund der Nutzung von Verlustvorträgen, für die bisher keine ak- tiven latenten Steuern angesetzt waren, verringerten sich die tatsächlichen Ertragsteuern um 8 (2011: 14; 2010: 15) Mio €. Aus dem Ansatz aktiver latenter Steuern auf Verlust- vorträge früherer Perioden, die bislang nicht angesetzt wa- ren, ergab sich ein latenter Steuerertrag von 42 (2011: 2; 2010: 1) Mio €. Die vorstehend genannten Effekte sind in der Überleitungsrechnung in der Position „Auswirkungen steuerlicher Verluste“ enthalten. Ertragsteuern, die sich auf die Bestandteile der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen beziehen D 114 Mio € 2012 2011 2010 Währungsänderungen  - 11  - 1   41 Jederzeit veräußerbare Wertpapiere  - 2 522   81  - 146 Cashflow Hedges  - 27   4  - 9 Anteil des direkt im Eigenkapital erfassten Nettoertrags von assoziierten Unternehmen –  - 1  - 6 Sonstiges   42   66   23 Summe  - 2 518   149  - 97 Im tatsächlichen Steueraufwand des Geschäftsjahres 2012 sind Aufwendungen von 264 (2011: Aufwendungen von 92; 2010: Erträge von 150) Mio € enthalten, die frühere Ge- schäftsjahre betreffen. Aufgrund der im Steuersenkungsgesetz 2001 geregelten Umstellung vom Anrechnungsverfahren zum klassischen SteuersysteminDeutschland(sogenanntes„Halbeinkünfte­- ­ver­fahren“) hat der ­­­Allianz Konzern Steuerguthaben ver­ loren. Dies ist durch das im Dezember 2010 veröffentlichte Jahressteuergesetz korrigiert worden und führte 2010 zu einemSteuerertragausAktivierungdeszusätzlichenKörper­ schaftsteuerminderungsguthabens von 110 Mio €. Dieser Steuerertrag ist in dem Steuerertrag von 2010 betreffend frühere Geschäftsjahre enthalten. Die latenten Steuern des Geschäftsjahres 2012 enthalten Erträge von 420 (2011: Aufwendungen von 224; 2010: Erträge von 69) Mio € aus der Veränderung latenter Steuern auf temporäre Differenzen und Aufwendungen von 233 (2011: Erträge von 25; 2010: Aufwendungen von 117) Mio € aus der Veränderung latenter Steuern auf steuerliche Verlustvor- träge. Aus der Änderung der anzuwendenden Steuersätze infolge von Gesetzesänderungen ergeben sich latente Steuer­aufwendungen von 3 (2011: Aufwendungen von 46; 2010: Erträge von 5) Mio €. Die ausgewiesenen Ertragsteuern sind für das Geschäfts- jahr 2012 um 591 Mio € höher (2011: 644 Mio € höher; 2010: 135 Mio € niedriger) als die erwarteten Ertragsteuern. Die nachstehende Übersicht zeigt eine Überleitung von den erwarteten Ertragsteuern zu den effektiv ausgewiesenen Ertragsteuern. Die Überleitungsrechnung für den Konzern ergibt sich hierbei als Zusammenfassung der einzelnen gesellschaftsbezogenen und mit dem jeweiligenländerspe- zifischen Steuersatz erstellten Überleitungsrechnungen 344

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