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Allianz Geschäftsbericht 2012

Magazin zum Geschäftsbericht 2012 29 Um einschätzen zu können, was ein „richtiges“ Risiko ist, das die Allianz eingehen sollte, bedarf es genauester Untersuchungen des Chief Risk Officers und seiner Mitarbeiter. weiß niemand genau, welche Risiken sich in Zukunft durch Produkt­ haftung, Cyberkriminalität oder Datenschutzverletzungen ergeben werden. Ein gutes Risikomanagement und eine Zeichnungskultur geben der Allianz die notwendige Sicherheit zur Zeichnung dieser ­Risiken und zur Nutzung der sich bietenden Chancen. Tom Wilson, der die amerikanische und die schweizerische Staats­ angehörigkeit besitzt, stammt aus San Francisco, Kalifornien. Nach seiner Promotion in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Stanford siedelte er nach Europa über und kam nach Stationen in Zürich, London und Amsterdam zur Allianz nach München. Er ist seit Jahren als Risikomanager tätig und gilt als Autorität auf seinem Gebiet. Das Branchenmagazin „Risk Magazine“ kürte ihn 2010 zum „Versicherungs-Chief Risk Officer des Jahres“ und „Life & Pensions“ wählte den Allianz Konzern aufgrund dessen, welche Maßnahmen der Konzern im Zuge der Finanzkrise 2008 unternommen hatte, 2009 zum „Multinationalen Versicherungsunternehmen des Jahres.“ Was gefällt Tom Wilson an seinem Beruf ? „Durch das Risikomanage­ ment zum Erfolg der Allianz und zum Aufbau eines langfristig renta­ blen Unternehmens und einer starken finanziellen Gemeinschaft bei­ tragen zu können.“ Im Rückblick auf die Herausforderungen für das Risikomanagement, mit denen er bislang bei der Allianz konfrontiert war, meint Tom ­Wilson: „Seit ich meine Tätigkeit hier aufgenommen habe, folgte eine Krise der nächsten – der Bankenkrise im Jahr 2008 die Staatsschulden­ krise von 2011 bis 2012. Jede Krise war begleitet von extrem volatilen Finanzmärkten, einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums und niedrigeren Zinsen. Dank ihres disziplinierten Risikomanagements und ihrer Risikokultur blieb die Allianz jedoch einer der solidesten Finanzdienstleister weltweit und erzielte auch während dieser tur­ bulenten Zeiten ein gutes Ergebnis im operativen Geschäft.“ 1 Die Werte für 2011 wurden auf Grundlage des 2012 aktualisierten Modells neu berechnet. Vor Diversifikationseffekten zwischen Risikokategorien und vor Steuern. Gesamtes internes Risikokapital des Konzerns: 45 063 mio eur [41 747 Mio eur]. zugeordnetes internes risikokapital zum 31. dezember 2012 [31. dezember 20111] 15,6 % 9,9 % 24,7 % nach risikokategorie 6,7 % operationelles Risiko [6,8 %] [9,8 %] [26,1 %] [40,9 %] [16,4 %] geschäftsrisiko versicherungs- technisches risiko kreditrisiko 43,1 % marktrisiko

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