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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern der ermessensabhängigen Überschussbeteiligung als Ver- sicherungsverträge bilanziert werden. Ebenso birgt ein Großteil der fondsgebundenen Verträge des ­­­­Allianz Kon- zerns in Frankreich und Italien kein signifikantes versiche- rungstechnisches Risiko. Aufgrund der erheblichen Vielfalt von Vertragsarten, ein- schließlich der sich gegenseitig ausgleichenden Effekte wie Sterberisiko und Langlebigkeitsrisiko in kombinierten Port- folios aus Lebens- und Rentenversicherungen, der geogra- fischen Aufteilung des Geschäfts­bereichs Leben/Kranken sowie der Höhe der Beteiligung von Versicherungsneh- mern am Sterbe- und Krankheitsrisiko in bestimmten westeuropäischen Ländern, ist der ­­­­Allianz Konzern der Überzeugung, dass der Geschäftsbereich Leben/Kranken keine wesentlichen Versicherungsrisiken birgt und dass der Jahresüberschuss oder das Eigenkapital keinem beson- deren versicherungstechnischen Risiko unterliegen. Aufgrund der Garantieverzinsung in den meisten der nicht fondsgebundenenVerträgeistderGeschäftsbereichLeben/ Kranken des ­­­­Allianz Konzerns einem wesentlichen Kapital- anlagerisiko unterworfen. Eine Übersicht über die gewich- tete Durchschnittsgarantieverzinsung der wichtigsten operativen Konzerngesellschaften des Segments Leben/ Kranken (die 2012 und 2011 jeweils 87 % der nicht fondsge- bundenen Rückstellungen hielten) stellt sich nach Län- dern wie folgt dar: Ein wesentlicher Teil der Aktivitäten des Geschäftsbereichs Leben/Kranken des ­Allianz Konzerns entfällt auf Westeuro- pa. Gesetze und Vorschriften für Versicherungen sehen dort historisch bedingt eine gesetzliche oder vertragliche Mindestbeteiligung der Versicherungsnehmer am Ergeb- nis des Versicherers vor. Insbesondere Deutschland, die Schweiz und Österreich, die zum 31. Dezember 2012 rund 49 % (2011: 48 %) der Rückstellungen für Versicherungs- und Investmentverträge hielten, sind durch wesentliche Betei- ligungen der Versicherungsnehmer an allen Ergebnisquel- len einschließlich Risiko-, Kapitalanlage- und Kostenergeb- nis gekennzeichnet. Als Ergebnis dieser Beteiligung von Versicherungsnehmern ist das Versicherungs-, Kapitalan- lage- und Kostenrisiko des ­­­­Allianz Konzerns begrenzt. Des Weiteren erfüllen alle Rentenversicherungsverträge des ­­­­Allianz Konzerns in den USA die Anforderungen für die Klassifizierung als Versicherungsvertrag nach IFRS 4, weil diese Verträge Wahlrechte für die Versicherungsnehmer enthalten, eine lebenslange Rente zu beziehen. Diese Ver- träge setzen den ­­­­Allianz Konzern weder derzeit einem sig- nifikanten Langlebigkeitsrisiko aus, noch wird erwartet, dass sie den ­­­­Allianz Konzern in Zukunft einem solchen Ri- siko aussetzen werden, da sowohl die angenommenen als auch die beobachteten Verrentungsraten sehr niedrig sind. Darüber hinaus bergen zahlreiche traditionelle Verträge im ­­­­Allianz Konzern, die in Frankreich und Italien vertrieben werden, kein signifikantes versicherungstechnisches Risi- ko, ungeachtet der Tat­sache, dass diese Verträge aufgrund Gewichtete Durchschnittsgarantieverszinsungen D 087 Stand 31. Dezember 2012 2011 Garantie- verzinsung Nicht fonds­ gebundene Rück­stellungen %-Satz der nicht fonds- gebundenen Rück­stellungen Garantie- verzinsung Nicht fonds­ gebundene Rück­stellungen %-Satz der nicht fonds- gebundenen Rück­stellungen % mRD € % % mRD € % Deutschland Leben 3,1 138,9 97,7 3,2 133,3 98,0 Frankreich 0,7 52,1 79,2 1,0 50,6 80,7 Italien 1 2,5 27,0 60,0 2,5 26,2 60,1 USA 1,3 54,9 73,8 1,4 55,5 77,8 Schweiz 2,2 9,7 92,5 2,0 9,3 92,8 Südkorea 4,7 8,6 90,4 4,8 7,7 91,1 Belgien 3,4 7,6 96,7 3,6 7,6 87,0 1 Beinhaltet für 2011 nicht L’Assicuratrice Italiana Vita S.p.A. (283 Mio € nicht fondsgebun- dener Rückstellungen). D Konzernabschluss 231 Konzernbilanz 232 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 233 Gesamtergebnisrechnung 234 Eigenkapitalveränderungsrechnung 235 Kapitalflussrechnung 238 Konzernanhang 325

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