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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern 114 Mio € bei ­Allianz Australien, primär aufgrund einer sich günstiger entwickelnden Schadenerfahrung in der Kraft- fahrzeughaftpflichtversicherung. 108 Mio € bei ­Allianz Spanien. Dies beruht auf einer günsti- geren Entwicklung der Schadenhäufigkeit und Schaden- durchschnitte. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf das wirtschaftliche Umfeld zurückzuführen. Darüber hin- aus wurden günstigere Vereinbarungen mit externen An- bietern, insbesondere mit Reparaturwerkstätten, Anwälten und Ärzten, getroffen. Des Weiteren steigt die Anzahl klei- nerer Schäden, die direkt von ­Allianz Global Assistance mit dem Vorteil geringerer Kosten bearbeitet werden. 70 Mio € bei ­Allianz Großbritannien überwiegend aus einer günstigeren Entwicklung der aktuelleren Anfalljahre; zu der günstigen Entwicklung tragen der Rückgang der Scha- denbelastungausGroßschädenimgesamtenPortfoliound aus Personenschäden bei. 59 Mio € bei ­Allianz Frankreich, verursacht durch einen rückläufigen Trend in den Schadenhäufigkeiten, insbeson- dere in der Kaskoversicherung und bei Sachschäden der Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung, sowie durch eine günstige Entwicklung von großen Personenschäden der Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung. Allgemeine Haftpflicht In der Allgemeinen Haftpflichtversicherung haben sich die Nettorückstellungen für Schäden und noch nicht abgewi- ckelte Versicherungsfälle im Jahr 2012 um rund 207 Mio € bzw. 2,1 % der Rückstellungen zum 31. Dezember 2011 er- höht. Diese Entwicklung ging auf verschiedene Effekte in unterschiedlichen Gesellschaften zurück. Folgende Toch- tergesellschaften haben hierzu wesentlich beigetragen: 209 Mio € aus der Fireman’s Fund Insurance Company, ent- standen im Wesentlichen durch 124 Mio € aus der Berufs- haftpflichtversicherung für Anwälte, bei der die Ergebnisse durch ein ungünstiges wirtschaftliches Umfeld und eine Verschiebung des Portfolios hin zu sich langsamer entwi- ckelnden Schäden beeinträchtigt wurden. Des Weiteren entstanden Abwicklungsverluste von 36 Mio € aus Umwelt- schäden durch höhere Kosten zur Schadenabwehr und höhere Schadendurchschnitte für die schwereren Krank- heiten und 35 Mio € aus Baumängeldeckungen. 72 Mio € bei ­Allianz Deutschland aus der fortlaufende Über- prüfung der zugehörigen Methoden und Annahmen. 65 Mio € bei ­Allianz Italien, überwiegend aus der Berück- sichtigung der Mehrwertsteuererhöhung und des unsiche- ren wirtschaftlichen Umfelds. Darüber hinaus wurde im Jahr 2012 im Rahmen der fortlaufenden Überwachung des Portfolios eine zusätzliche Spätschadenrückstellung in Höhe von 27 Mio € für latente Schäden gebucht. Berufsunfall/Berufshaftpflicht In der Berufsunfall- und Berufshaftpflichtversicherung ha- ben sich die Nettorückstellungen für Schäden und noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle im Jahr 2012 um rund 71 Mio € bzw. 1,6 % der Rückstellungen zum 31. Dezem- ber 2011 erhöht. Diese Entwicklung ging auf verschiedene Effekte in unterschiedlichen Gesellschaften zurück. Der größteBeitraggehtdabeiaufdieFireman’sFundInsurance Company zurück mit einer Erhöhung von 73 Mio €, basie- rend auf dem Trend zu einem inflationären Anstieg von Heil- und Behandlungskosten. Sachversicherung Im Sachversicherungsgeschäft haben sich die Nettorück- stellungen für Schäden und noch nicht abgewickelte Versi- cherungsfälle im Jahr 2012 um rund 253 Mio € bzw. 7,8 % der Rückstellungen zum 31. Dezember 2011 verbessert. Diese Entwicklung ging auf verschiedene Effekte in unterschied- lichen Gesellschaften zurück. Die folgenden Tochtergesell- schaften haben hierzu wesentlich beigetragen: 88 Mio € bei ­Allianz Deutschland, hauptsächlich verursacht durch die Auflösung von Spätschadenrückstellungen für Naturkatastrophen, eine günstige Entwicklung von Groß- schäden und eine insgesamt verbesserte Schadenbear­ beitung. 43 Mio € bei ­Allianz Frankreich, überwiegend aus einer günstigen Entwicklung von Großschäden. 318

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