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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Die Werte für die ewige Rente beruhen weitgehend auf den erwarteten Ergebnissen des letzten Jahres der Planungs­ rechnung. Soweit erforderlich, werden für die Ermittlung der ewigen Rente die geplanten Ergebnisse angepasst, da­ mit sie den langfristig erzielbaren nachhaltigen Ergebnis­ sen entsprechen. Zur Finanzierung des unterstellten lang­ fristigen Wachstums in der ewigen Rente wird bei deren Ermittlung eine Ertragsthesaurierung in angemessener Höhe berücksichtigt. Für alle CGU im Segment Leben/Kranken wird der Nut­ zungswert auf Basis des Appraisal Values bestimmt, der sich aus dem sogenannten Embedded Value und dem Wert des künftigen Neugeschäfts ableitet. Als Ausgangspunkt für den Werthaltigkeitstest der CGU im Segment Leben/Kranken wird der Market Consistent Em­ beddedValue(MCEV)undeinVielfaches(Multiplikator)des entsprechenden Neugeschäftswerts verwendet. Der MCEV ist eine branchenspezifische Bewertungsmethode, um den aktuellen Wert des Bestandsportfolios zu bestimmen, und stimmt mit den allgemeinen Grundsätzen der Ertragswert­ methode überein. Der angewendete Market Consistent Em­ bedded Value-Ansatz basiert auf den Prinzipien des CFO Forums und den Embedded Value-Richtlinien des ­Allianz Konzerns. Er ist eine risikoneutrale Bewertung, die eine ex­ plizite Berücksichtigung von nichtfinanziellem Risiko so­ wie die Berücksichtigung von Optionen und Garantien unter Verwendung von marktkonsistenten, stochastischen Simulationen umfasst, die in Einklang mit Marktpreisen für ähnliche Finanzinstrumente stehen. In Fällen, in denen keine adäquate Bewertung mit Hilfe der marktkonsistenten Methodik (MCEV) abgeleitet werden konnte, die eine langfristige Übereinstimmung mit der Beur­ teilung des Managements und der Markterfahrung wieder­ gibt, wurde der Appraisal Value von einem traditionellen Embedded Value und entsprechendem Neugeschäftswert abgeleitet. Der traditionelle Embedded Value und Neuge­ schäftswert wurde im Werthaltigkeitstest für Unterneh­ men im Segment Leben/Kranken in Taiwan, den USA und Italien verwendet. Wesentliche Annahmen Zur Bestimmung der Planungsrechnung wurden bestimm­ te wesentliche Annahmen getroffen, um künftige Erträge zu schätzen. FürUnternehmen,diedenCGUimSegmentSchaden-Unfall zugeordnet sind, basieren die Planungsrechnungen haupt­ sächlich auf wesentlichen Annahmen, die Kostenquote, Schadenquote, Kapitalerträge, Risikokapital, Marktanteil, Änderungen in Beitragssätzen und Steuern einschließen. Die Basis für die Bestimmung der wesentlichen Annahmen sind aktuelle Markttrends und Ergebnisprognosen. Der Kapitalisierungszinssatz basiert auf dem Capital Asset Pricing Model (CAPM) und angemessenen langfristigen Wachstumsraten. Die der Ermittlung des Kapitalisierungs­ zinssatzes zugrunde liegenden Annahmen einschließlich risikofreiem Zinssatz, Marktrisikoprämie, Segment-Betas und Ver­schuldungs­grad sind grundsätzlich konsistent mit den Parametern, die im Planungs- und Controlling-Prozess des ­Allianz Konzerns verwendet werden. Der Kapitalisie­ rungszinssatz und die langfristige Wachstumsrate für die CGU im Segment Schaden-Unfall sind wie folgt: kapitalisierungszinssatz und langfristige wachstumsrate für Die CGU im Segment Schaden-unfall D 062 % Cash Generating Unit Kapitali­sierungs­ zinssatz langfristige Wachstums­rate German Speaking Countries 7,3 1,0 Insurance Western & Southern Europe 8,2 1,0 Iberia & Latin America 11,6 3,0 Asien-Pazifik und Mittlerer Osten 9,7 3,0 Central and Eastern Europe 9,9 2,0 Global Insurance Lines & Anglo Markets 7,0 1,0 Spezialversicherungsgeschäft I 7,9 1,0 Spezialversicherungsgeschäft II 8,0 1,0 Für Unternehmen, die den CGU im Segment Leben/Kran­ ken zugeordnet sind, erfolgt die Prognose der dem MCEV bzw. dem traditionellen Embedded Value zugrunde liegen­ den Gewinne auf Annahmen, die eine Ergebnisbeteiligung der Versicherungsnehmer, die Prognose von unrealisierten Gewinnen und nicht zugeordneten Beitragsüberträgen be­ rücksichtigen. Die für die Berechnung des MCEV und des traditionellen Embedded Value geschätzten Gewinne be­ stehen aus Beitragseinnahmen, Kapitalerträgen auf versi­ cherungstechnische Rückstellungen, Aufwendungen, Kommissionen, Schadenaufwendungen bei Todesfall und Morbidität, Rückkäufen, Fälligkeitsansprüchen, Erhöhun­ gen der versicherungstechnischen Rückstellungen, Besteu­ erung und Abgaben. Für die Prognose künftiger Gewinne müssen Annahmen für die Kapitalanlageergebnisse des Unternehmens getroffen werden. Dies erfordert die Berück­ 306

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