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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Im Gegensatz zu dieser generellen Regel werden folgende Ausnahmen angewandt: −− In allen Segmenten werden Erträge aus erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Finanzaktiva und Finanzpas- siva (netto) als operatives Ergebnis behandelt, wenn diese Erträge im Zusammenhang mit operativen Ge- schäften ­stehen. −− Im Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft sowie bei Unfallversicherungsprodukten mit Beitragsrück­ erstattung des Schaden- und Unfallversicherungs­ geschäfts werden alle oben aufgeführten Positionen im operativen Ergebnis behalten, sofern der Versicherungs- nehmer an den Ergebnissen beteiligt wird. Dies ist auch relevant, wenn der Versicherungsnehmer an Steuerer- trägen des ­­­Allianz Konzerns beteiligt wird. Die IFRS ver- langen, dass in der Konzern-­Gewinn- und Verlustrech- nung alle Steuererträge in der Zeile Ertragsteuern ausgewiesen werden, selbst wenn diese den Versiche- rungsnehmern gehören. In der Segmentberichterstat- tung werden die Steuererträge umgegliedert und im operativen Ergebnis gezeigt, um die Beteiligung der Ver- sicherungsnehmer an den Steuer­erträgen korrekt dar- zustellen. Das operative Ergebnis ist kein Ersatz für das Ergebnis vor Ertragsteuern und den Jahresüberschuss gemäß IFRS, son- dern sollte als ergänzende Information hierzu gesehen werden. künftige Änderung der Bewertungs­ grundlage für das Ergebnis der Berichts- pflichtigen Segmente Ab dem 1. Quartal 2013 werden alle Restrukturierungsauf- wendungen im operativen Ergebnis gezeigt. Der ­Allianz Konzern ist überzeugt, dass diese Änderung zu Informatio­ nenführenwird,diefürdiewirtschaftlichenEntscheidungs­ bedürfnisse der Nutzer von Jahresabschlüssen relevanter sind, da nun besser reflektiert wird, dass Restrukturie- rungsaufwendungen im Zusammenhang mit einer Verbes- serung der Wirtschaftlichkeit der gewöhn­lichen Geschäfts- tätigkeit stehen. Es gibt weder eine Auswirkung auf den Ansatz und die Bewertung der Restrukturierungsaufwen- dungen noch Auswirkungen auf das Eigenkapital oder den Jahresüberschuss. Wenn diese Änderung der Bewertungs- grundlagefürdasErgebnisderberichtspflichtigenSegmente bereits in 2012 angewandt worden wäre, hätte sich das operative Ergebnis um 252 (2011: 167; 2010: 263) mio € ver- ringert. Bewertungsgrundlage für das Ergebnis der berichts­pflichtigen Segmente Um den finanziellen Erfolg der berichtspflichtigen Seg- mente und des ­­­Allianz Konzerns als Ganzes zu beurteilen, zieht der ­­­Allianz Konzern als Kriterium das operative Ergeb- nis heran. Das operative Ergebnis stellt den Anteil des Er- gebnisses vor Ertragsteuern heraus, der auf das laufende Kerngeschäft des ­­­Allianz Konzerns zurückzuführen ist. Der ­­­Allianz Konzern ist davon überzeugt, dass diese Kennziffer für Anleger nützlich und aussagekräftig ist, da sie das Ver- ständnis hinsichtlich der operativen Profitabilität erweitert und die Vergleichbarkeit über die Zeit verbessert. Zum besseren Verständnis des laufenden Geschäfts schließt der ­­Allianz Konzern grundsätzlich folgende nicht- operative Positionen aus: −− akquisitionsbedingte Aufwendungen und Abschreibun- gen auf immaterielle Vermögenswerte, weil diese Positio- nenausUnternehmenszusammenschlüssenresultieren; −− Restrukturierungsaufwendungen, da der ­­­Allianz Kon- zern deren Anfall weitgehend zeitlich steuern kann; −− Zinsaufwendungen für externe Fremdfinanzierung, da diese mit der Kapitalstruktur des ­­Allianz Konzerns zusammen­hängen; −− Erträge aus vollkonsolidierten Private-Equity-Beteili- gungen (netto), da es sich hierbei um Industriebeteili- gungen handelt, die nicht zum operativen Kerngeschäft des ­­­Allianz Konzerns zählen; −− Erträge aus erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Finanzaktiva und Finanzpassiva (netto), da diese nicht die langfristige Ertragskraft des ­­­Allianz Konzerns wider- spiegeln; −− realisierte Gewinne und Verluste (netto) sowie Wert- minderungen auf Finanzanlagen (netto), da es weitge- hend im Ermessen des ­­­Allianz Konzerns steht, zu wel- chem Zeitpunkt solche Gewinne oder Verluste aus Verkäufen realisiert werden, und Wertminderungen stark von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten und von emittentenspezifischen Vorgängen abhängen, die der ­­­Allianz Konzern wenig oder überhaupt nicht be- einflussen kann und die im Zeitverlauf hohen Schwan- kungen unterliegen können. D Konzernabschluss 231 Konzernbilanz 232 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 233 Gesamtergebnisrechnung 234 Eigenkapitalveränderungsrechnung 235 Kapitalflussrechnung 238 Konzernanhang 277

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