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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern −− zum Zeitwert bewertete Finanzaktiva in Höhe von 9 872 Mio € und Finanzpassiva in Höhe von 5 413 Mio € in Level 3 der Fair-Value-Hierarchie (Bewertungsmetho- den, für die zumindest ein wesentlicher Parameter nicht auf beobachtbaren Marktdaten basiert). Finanzaktiva in Level 3 stellen 2 % der gesamten zum Zeitwert bewerte- ten Finanzaktiva des ­Allianz Konzerns dar. Schätzungen und Annahmen haben insbesondere dann einen wesentlichen Einfluss, wenn der Zeitwert für Finanz­ instrumente bestimmt werden soll, für die zumindest ein wesentlicher Parameter nicht auf beobachtbaren Marktda- ten basiert (Level 3 der Fair-Value-Hierarchie). Die Verfüg- barkeit von Marktinformationen wird durch das relative HandelsniveauidentischeroderähnlicherInstrumenteam Markt bestimmt, wobei der Schwerpunkt auf Informatio- nen über die tatsächliche Marktaktivität und über verbind- liche Kurse von Brokern oder Händlern liegt. Sofern ange- messen, werden die Werte gegebenenfalls gemäß Marktinformationen über Preisbildung, Kreditfaktoren, Schwankungshöhen und Liquiditätsüberlegungen ange- passt. Falls keine ausreichenden Marktinformationen ver- fügbar sind, wird die beste Schätzung des Managements für einen bestimmten Parameter verwendet, um den Wert zu bestimmen. Die Beurteilung, ob ein Schuldtitel im Wert gemindert ist, erfordert eine Analyse der Kreditwürdigkeit des Emittenten des zugrunde liegenden Vertrages und ist mit erheblichem Ermessensspielraum durch das Management verbunden. Aktuelle und öffentlich verfügbare Informationen mit Be- zug auf den relevanten Emittenten und das spezielle Wert- papier werden berücksichtigt. Diese Informationen betref- fen im Wesentlichen Hinweise auf signifikante finanzielle Schwierigkeiten des Emittenten und Verletzung von Ver- tragspflichten, die mit dem Wertpapier einhergehen, wie beispielsweise Ausfall oder Verzug bei Zins- oder Tilgungs- zahlungen, sind aber nicht beschränkt darauf. Zusätzlich werden andere Faktoren, wie zum Beispiel die Ausfallwahr- scheinlichkeit und das Fehlen eines aktiven Marktes auf- grund von finanziellen Schwierigkeiten, die objektive Hin- weise auf ein Verlustereignis liefern, vom ­Allianz Konzern herangezogen. Der Rückgang des Zeitwertes eines Wert­ papiers unter die fortgeführten historischen Kosten oder eine Herunterstufung der Kreditwürdigkeit des Emittenten stellen jeweils für sich noch keinen objektiven Hinweis für­ ein Verlustereignis dar; sie können aber einen objektiven Hinweis für ein Verlustereignis liefern, wenn sie in Verbin- dung mit anderen verfügbaren Informationen beobachtet werden. Grundsätzlich sind die Konzernunternehmen für die Be- stimmung der Zeitwerte und die Ermittlung von Wertmin- derungen von Finanzinstrumenten zuständig. Dieses Ver- fahren entspricht der dezentralisierten Organisations- struktur und wird der Tatsache gerecht, dass die Handeln- den vor Ort häufig am besten den örtlichen Wertpapierhan- del analysieren können. Dennoch müssen die Konzernun- ternehmen die internen Kontrollrichtlinien des ­Allianz Konzerns für Wertminderungen, Bewertung und Offenle- gung beachten. Sämtliche Wertminderungsentscheidun- gen bei Schuldverschreibungen müssen von den Konzern- unternehmen an die Abteilung Group Accounting des ­Allianz Konzerns berichtet werden, die diese dann auf Ein- heitlichkeit überprüft und bei Abweichungen Korrekturen vornimmt. GESCHÄFTS- ODER FIRMENWERT Zum 31. Dezember 2012 belief sich der gesamte Geschäfts- oder Firmenwert des ­Allianz Konzerns auf 11 679 Mio €. Die- ser verteilt sich wie folgt:1  −− 2 164 Mio € bezogen auf das Schaden- und Unfallver­ sicherungsgeschäft; −− 2 175 Mio € bezogen auf das Lebens- und Krankenver­ sicherungsgeschäft; −− 6 937 Mio €bezogenaufdasAsset-Management-Geschäft; −− 403 Mio € bezogen auf den Geschäftsbereich Corporate und Sonstiges. Der Geschäfts- oder Firmenwert entspricht der Differenz zwischen den Anschaffungskosten eines Unternehmens und dem beizulegenden Zeitwert des erworbenen Reinver- mögens. Im Erwerbszeitpunkt wird der Geschäfts- oder Firmenwert eines gekauften Unternehmens den Cash Ge- nerating Units (CGU) zugeordnet, die einen Nutzen aus der Akquisition ziehen. Da der Geschäfts- oder Firmenwert nicht planmäßig abgeschrieben wird, muss mindestens einmal im Jahr überprüft werden, ob der Buchwert der CGU 1 Weitere Informationen hierzu finden sich unter Angabe 2 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungsgrundsätze und Angabe 15 Immaterielle Vermögenswerte. D Konzernabschluss 231 Konzernbilanz 232 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 233 Gesamtergebnisrechnung 234 Eigenkapitalveränderungsrechnung 235 Kapitalflussrechnung 238 Konzernanhang 263

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