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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern ALS ZUR VERÄUssERUNG GEHALTEN KLASSIFI- ZIERTE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VERÄUssERUNGSGRUPPEN Langfristige Vermögenswerte oder Veräußerungsgruppen werden als zur Veräußerung gehalten klassifiziert, wenn der zugehörige Buchwert überwiegend durch ein Veräuße- rungsgeschäft und nicht durch fortgesetzte Nutzung reali- siert wird. Dies erfordert, dass der Vermögenswert oder die Veräußerungsgruppe im gegenwärtigen Zustand sofort veräußerbar und eine solche Veräußerung höchstwahr- scheinlich ist. Die zuständige Managementebene muss einen Plan für den Verkauf des Vermögenswertes oder der Veräußerungsgruppe beschlossen haben, und die Veräu- ßerung muss erwartungsgemäß innerhalb eines Jahres ab dem Zeitpunkt der Klassifizierung für eine Erfassung als abgeschlossener Verkauf in Betracht kommen. Langfristige Vermögenswerte oder Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden, sind zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten anzusetzen. Ein späterer Anstieg des beizulegenden Zeitwertes abzüglich Veräußerungskosten ist als Gewinn zu erfassen, jedoch nur bis zur Höhe des bisher erfassten kumulierten Wertminde- rungsaufwands. Ein langfristiger Vermögenswert wird nicht planmäßig abgeschrieben, solange er als zur Veräu- ßerung gehalten klassifiziert ist. Ein Gewinn oder Verlust, der bis zum Tag der Veräußerung bisher nicht erfasst wur- de, wird am Tag der Ausbuchung erfasst. GESCHÄFTS- ODER FIRMENWERT SOWIE IMMATE- RIELLE VERMÖGENSWERTE Immaterielle Vermögenswerte umfassen immaterielle Ver- mögenswerte mit nicht bestimmbarer Nutzungsdauer wie den Geschäfts- oder Firmenwert und Markennamen sowie immaterielle Vermögenswerte mit bestimmbarer Nut- zungsdauer wie langfristige Vertriebsvereinbarungen und Kundenbeziehungen. Der aus Unternehmenszusammenschlüssen resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten, vermindert um aufgelaufene Wertminderungen, ausgewie- sen. Zur Überprüfung der Werthaltigkeit wird der Ge- schäfts- oder Firmenwert jener Cash Generating Unit des ­Allianz Konzerns zugeordnet, von der erwartet wird, dass sie von der Unternehmensübernahme profitiert. Der ­Allianz Konzern nimmt hinsichtlich des Geschäfts- oder Firmenwertes im 4. Quartal eine Überprüfung der Werthaltigkeit vor oder öfter, wenn Anzeichen einer Wert- minderung vorliegen. Die Überprüfung der Werthaltigkeit enthält den Vergleich des realisierbaren Wertes jeder be- deutsamen Cash Generating Unit mit ihrem Buchwert in der Konzernbilanz, einschließlich des Geschäfts- oder Fir- menwertes. Übersteigt der Buchwert der Cash Generating Unit den realisierbaren Wert dieser Einheit, wird eine Wert- minderung vorgenommen. Die Wertminderung wird zu- erst mit dem Geschäfts- oder Firmenwert und anschlie- ßend mit den Buchwerten der übrigen nicht finanziellen Vermögenswerte der Cash Generating Unit verrechnet. Wertminderungen des Geschäfts- oder Firmenwertes wer- den bei anschließender Wertaufholung nicht rückgängig gemacht. In der Berechnung der Gewinne oder der Verluste aus Veräußerungen von Konzernunternehmen findet der noch nicht abgeschriebene Geschäfts- oder Firmenwert Berücksichtigung. In Angabe 3 werden die Prozesse und Kontrollen, die eingeführt wurden, um eine angemessene Verwendung von Schätzungen und Annahmen sicherzu- stellen, erklärt. Gesondert erworbene immaterielle Vermögenswerte wer- den bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten, die ge- wöhnlich den Kaufpreis und direkt zurechenbare Kosten umfassen, bewertet. Immaterielle Vermögenswerte, die bei Unternehmenszusammenschlüssen erworben wurden, werden mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeit- punkt erfasst, wenn der immaterielle Vermögenswert sepa- rierbar ist oder aus vertraglichen oder gesetzlichen Rech- ten entsteht und wenn sein beizulegender Zeitwert verlässlich bewertet werden kann. Selbst geschaffene im- materielle Vermögenswerte werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten, die der Summe der Kosten entspre- chen, die ab dem Zeitpunkt anfallen, wenn die entspre- chenden Ansatzkriterien in der Entwicklungsphase erfüllt sind, erfasst. Immaterielle Vermögenswerte mit nicht bestimmbarer Nutzungsdauer werden mindestens einmal jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Die Überprüfung der Wert- haltigkeit erfolgt öfter, wenn es Hinweise darauf gibt, dass der Vermögenswert nicht werthaltig ist. Immaterielle Ver- mögenswerte mit zeitlich bestimmbarer Nutzungsdauer werden über diese abgeschrieben und zu Anschaffungs- kosten, vermindert um aufgelaufene Abschreibungen und Wertminderungen, ausgewiesen. Eine Wertminderung wird in dem Umfang erfasst, wie der Buchwert den erziel- baren Betrag dieser Aktiva übersteigt. Wenn es nicht mög- lich ist, separate Cashflows eines Vermögenswertes zu identifizieren, um dessen erzielbaren Betrag zu schätzen, 256

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