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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Liability-Adequacy-Tests Die einzelnen Versicherungsbestände werden sogenann- ten Liability-Adequacy-Tests unterzogen, die drohende Verluste frühzeitig aufzeigen sollen. In die Tests fließen Erwartungswerte zu Schäden, Kosten, verdienten Beiträgen und anteiligem Finanzanlageergebnis ein. Für kurzfristige Verträge wird eine Rückstellung für drohende Verluste aus- gewiesen, wenn die Summe von erwartetem Schaden- und Schadenregulierungsaufwand, erwarteter Überschussbe- teiligung der Versicherungsnehmer, nicht getilgten akti- vierten Abschlusskosten und Verwaltungskosten das ent- sprechende nicht verdiente Beitragsaufkommen zuzüglich künftiger Finanzanlageerträge übersteigt. Für traditionelle langfristige und Versicherungsverträge mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer wird eine Rückstellung für drohen- de Verluste ausgewiesen, wenn die tatsächlichen Erfahrun- gen hinsichtlich Anlageerträgen, Sterblichkeit, Invalidität, Storno oder Kosten darauf hindeuten, dass bestehende existierende Reserven zusammen mit dem Barwert künfti- ger Bruttobeiträge nicht ausreichend sein werden, um den Barwert künftiger Leistungen und die aktivierten Ab- schlusskosten zu decken. Für andere langfristige Verträge wird eine Rückstellung für drohende Verluste ausgewiesen, wenn der Barwert erwarteter künftiger Bruttogewinne oder Gewinnmargen und gegebenenfalls bestimmte Rückstel- lungen für Beitragsüberträge nicht ausreichend sein wer- den, um den Barwert künftiger Leistungen und die aktivier- ten Abschlusskosten zu decken. In Angabe 3 werden die Prozesse und Kontrollen, die einge- führt wurden, um eine angemessene Verwendung von Schätzungen und Annahmen sicherzustellen, erklärt. ÜBRIGE AKTIVA Die übrigen Aktiva enthalten im Wesentlichen Forderun- gen, aktive Rechnungsabgrenzungsposten, derivative Fi- nanzinstrumente, die zur Absicherung gehalten werden und die Kriterien des Hedge Accounting erfüllen, sowie feste Verpflichtungen, Sachanlagen und sonstige Vermö- genswerte. Forderungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert ab- züglich erhaltener Forderungseingänge und Wertberichti- gungen angesetzt. Die Sachanlagen enthalten den eigengenutzten Grundbe- sitz, die Software, die Geschäftsausstattung und das Anla- gevermögen der vollkonsolidierten Private-Equity-Beteili- gungen und Alternativen Investments. Eigengenutzter Grundbesitz (zum Beispiel Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grund- stücken) wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungs- kosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungen, angesetzt. Gebäude werden, aus- gehend von den Anschaffungskosten und entsprechend ihrer erwarteten Nutzungsdauer, längstens über 50 Jahre linear abgeschrieben. Eine Wertminderung wird erfasst, wenn der erzielbare Betrag dieser Aktiva niedriger als ihr Buchwert ist. Wenn es nicht möglich ist, separate Cash- flows eines Vermögenswertes zu identifizieren, um dessen erzielbaren Betrag zu schätzen, wird der erzielbare Betrag auf Basis des erzielbaren Betrags der „Cash Generating Unit“ geschätzt, welcher der Vermögenswert zugeordnet ist. Software enthält erworbene und selbst erstellte Software. Software wird bei Zugang mit den Anschaffungskosten angesetzt und linear über ihre geschätzte wirtschaftliche Nutzungsdauer, grundsätzlich über 2 bis 10 Jahre, abge- schrieben. Die Geschäftsausstattung wird zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungen, ausgewiesen. Die planmäßige Ab- schreibung erfolgt grundsätzlich linear über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer des Vermögenswertes. Die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer beträgt bei der Geschäftsausstattung 2 bis 10 Jahre. Der ­Allianz Konzern erfasst auch das Anlagevermögen sei- ner vollkonsolidierten Private-Equity-Beteiligungen und Alternativen Investments, zum Beispiel Windparks, Solar- parks und Automaten, in den Sachanlagen. Diese Vermö- genswerte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskos- ten, vermindert um planmäßige Abschreibungen und Wertminderungen, angesetzt. Die planmäßige Abschrei- bung erfolgt grundsätzlich linear über die erwartete wirt- schaftliche Nutzungsdauer der Vermögenswerte. Die er- wartete wirtschaftliche Nutzungsdauer für Windparks beträgt zwischen 20 und 25 Jahre und für Automaten zwi- schen 4 und 8 Jahre. Kosten für Wartung und Instandhaltung werden unmittel- bar als Aufwand erfasst, während Ausgaben für die Verlän- gerung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer, für zusätzli- cheFunktionalitätenodereineanderweitigeWerterhöhung des Vermögenswertes aktiviert werden. D Konzernabschluss 231 Konzernbilanz 232 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 233 Gesamtergebnisrechnung 234 Eigenkapitalveränderungsrechnung 235 Kapitalflussrechnung 238 Konzernanhang 255

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