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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Konzerns. Die Rückstellungen für Schäden und noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle für Asbest- und Umwelt- haftpflichtschäden werden regelmäßig überprüft und zu- gehörige Trends beobachtet. Veränderungen in den Reser- ven für Asbest- und Umwelthaftpflichtschäden im Jahr 2012 finden sich in Angabe 19 Rückstellungen für Schäden undnochnichtabgewickelteVersicherungsfälleaufSeite310. Rückstellungen für Versicherungs- und Investmentverträge Die Rückstellungen für Versicherungs- und Investmentver- träge enthalten die Deckungsrückstellung, die Rückstel- lung für Beitragsrückerstattung sowie die übrigen versiche- rungstechnischen Rückstellungen. Deckungsrückstellung für Lebensversicherungsverträge mit Gewinnbeteiligung Die Deckungsrückstellung für Versicherungsverträge mit natürlicher Überschussbeteiligung wird in Übereinstim- mung mit den maßgeblichen Regelungen unter US GAAP nach der Net-Level-Premium-Methode berechnet. Diese Methode stützt sich auf Annahmen für Sterblichkeit, Inva- lidität und die Verzinsung, die vertraglich garantiert ist oder der Bestimmung der Überschussbeteiligung (oder Beitragsrückerstattung) zugrunde liegt. Die aktivierten Ab- schlusskosten und der Bestandswert von Versicherungsbe- ständen aus Erwerben für Versicherungsverträge mit na- türlicherÜberschussbeteiligungwerdenüberdieerwartete Vertragslaufzeit im Verhältnis zu den erwarteten Brutto- margen basierend auf Erfahrungswerten und zukünftigen Erwartungen abgeschrieben. Diese Erfahrungswerte wer- den ihrerseits am Ende jeder Bilanzierungsperiode gemäß bester Schätzung ermittelt und überprüft. Der Barwert der erwarteten Bruttomargen errechnet sich mittels der erwar- teten Finanzanlagerendite. Die erwarteten Bruttomargen enthalten Prämien, Erträge aus Finanzanlagen einschließ- lich realisierter Gewinne und Verluste, Versicherungs- leistungen, Verwaltungskosten, Änderungen der De- ckungsrückstellung und die Gewinnbeteiligung der Versi- cherungsnehmer. Die Auswirkungen der Veränderung der erwarteten Bruttomargen werden in der Periode erfolgs- wirksam erfasst, in der sie anfallen. Deckungsrückstellung für traditionelle langlaufende Versicherungsverträge Die Deckungsrückstellung für traditionelle langlaufende Versicherungsverträge, wie beispielsweise traditionelle Le- bens- und Krankenversicherungsverträge, wird in Überein- stimmung mit den maßgeblichen Regelungen unter US GAAP nach der Net-Level-Premium-Methode ermittelt. Sie stellt die Differenz aus dem Barwert erwarteter künftiger Versicherungsleistungen einschließlich der künftigen Schadenbearbeitungskosten sowie Verwaltungsgebühren und dem Barwert erwarteter künftiger Nettobeiträge dar, die vom Versicherungsnehmer einzubringen sind. Die Me- thode stützt sich auf Annahmen gemäß bester Schätzung für Sterblichkeit, Invalidität, erwartetes Finanzanlageer- gebnis, Rückkauf und Abschlussaufwendungen unter Ein- schluss einer Marge für ungünstige Abweichungen. Diese Annahmen werden für die Folgezeit festgeschrieben, es sei denn, ein Prämiendefizit (drohender Verlust) tritt ein. Akti- vierte Abschlusskosten und der Bestandswert von Versi- cherungsbeständen aus Erwerben für traditionelle lang- fristige Versicherungsverträge werden über die Laufzeit der Prämienzahlungen für die betreffenden Verträge im Ver- hältnis zum verdienten Beitrag abgeschrieben, wobei mit der Berechnung der Deckungsrückstellung übereinstim- mende Annahmen gelten. Deckungsrückstellung für Verträge vom Typ Universal Life In Übereinstimmung mit den maßgeblichen Regelungen unter US GAAP entspricht die Deckungsrückstellung für Ver- träge vom Typ Universal Life dem Saldo aus den eingenom- menen Beiträgen und dem den Versicherungsnehmern gutgeschriebenen Finanzanlageergebnis abzüglich der Aufwendungen für Sterbefälle und anderer Aufwendungen. Die Deckungsrückstellung für Verträge vom Typ Universal Life enthält ebenfalls Deckungsrückstellungen für fondsge- bundene Versicherungsverträge sowie für Investmentver- träge mit ermessensabhängiger Überschussbeteiligung. Die aktivierten Abschlusskosten und der Bestandswert von Versicherungsbeständen aus Erwerben für Universal-Life- Versicherungsverträge werden über die erwartete Vertrags- dauer im Verhältnis zu den erwarteten Bruttogewinnen basierend auf Erfahrungswerten und zukünftigen Erwar- tungen gemäß bester Schätzung ermittelt und am Ende jeder Bilanzierungsperiode überprüft. Der Barwert der er- warteten Bruttogewinne wird unter Verwendung der auf- laufenden Zinsen für die Versicherungsnehmer oder der vertraglich vereinbarten Verzinsung ermittelt. Die erwarte- ten Bruttogewinne enthalten Gewinnspannen aus Sterb- lichkeit, Verwaltung, Finanzanlagen einschließlich reali- sierter Gewinne und Verluste sowie Rückkaufkosten. Die Auswirkungen der Veränderung der erwarteten Bruttoge- winne werden in der Periode erfolgswirksam erfasst, in der sie anfallen. D Konzernabschluss 231 Konzernbilanz 232 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 233 Gesamtergebnisrechnung 234 Eigenkapitalveränderungsrechnung 235 Kapitalflussrechnung 238 Konzernanhang 253

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