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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern jeweils über die Vertragslaufzeit des Vertragsbestands ent- sprechenderwarteterBruttogewinneodererwarteterBrutto­ margen, die auf Erfahrungswerten und zukünftigen Erwar- tungen beruhen und am Ende jeder Bilanzierungs- periode überprüft werden, abgeschrieben. Für fondsgebundene Investmentverträge ohne ermes- sensabhängige Überschussbeteiligung, die gemäß IAS 39 mit dem beizulegenden Zeitwert abzubilden sind, werden Abschlusskosten in Übereinstimmung mit IAS 18, Um- satzerlöse, dann aktiviert, wenn sie dem Vertrag direkt zu- rechenbar sind. Abschlusskosten sind dem Vertrag direkt zurechenbar, wenn die Kosten ohne Vertragsausstellung nicht entstanden wären. Für Investmentverträge, die weder fondsgebunden sind noch eine ermessensabhängige Über- schussbeteiligung enthalten und die gemäß IAS 39 zu fort- geführten Anschaffungskosten bilanziert werden, werden Abschlusskosten, die die Voraussetzungen von Transakti- onskosten gemäß IAS 39 erfüllen, in die Bewertung der De- ckungsrückstellung einbezogen. Der Bestandswert von Versicherungsbeständen aus Erwer- ben ist der Barwert der erwarteten zukünftigen Netto-Zah- lungsströme aus bestehenden Versicherungsverträgen zum Zeitpunkt des Hinzuerwerbs. Er wird über die Laufzeit der damit verbundenen Verträge abgeschrieben. Der Be- standswert von Versicherungsbeständen aus Erwerben wurde unter Verwendung von Diskontierungszinssätzen zwischen 8,0 % und 12,0 % ermittelt. Zinsen für den Bestands­ wert von Versicherungsbeständen aus Erwerben werden in Höhe der Verzinsung der entsprechenden Rückstellungen oder der vertraglich vereinbarten Verzinsung vereinnahmt. Es ergeben sich derzeit Zinssätze auf den Bestandswert zwischen 2,0 % und 6,5 %. Kosten, die bei der Verkaufsförderung von Versicherungs- verträgen anfallen (Sales Inducements), werden mit der gleichen Methode und den gleichen Annahmen wie akti- vierte Abschlusskosten abgegrenzt und abgeschrieben, sofern sie folgende Kriterien erfüllen: −− Sie sind als Teil der Rückstellungen für Versicherungs- und Investmentverträge erfasst. −− Sie sind ausdrücklich im Vertrag zu Vertragsbeginn als solche identifiziert. −− Es handelt sich um Beträge, die der ­Allianz Konzern zu- sätzlich zu Zahlungen bei vergleichbaren Verträgen ohne Sales Inducements zahlt. −− Sie erhöhen die Gutschrift für den Versicherungsneh- mer gegenüber vergleichbaren Verträgen ohne Sales Inducement. In Angabe 3 werden die Prozesse und Kontrollen, die einge- führt wurden, um eine angemessene Verwendung von Schätzungen und Annahmen sicherzustellen, erklärt. Schattenbilanzierung (Shadow Accounting) Für Versicherungs- und Investmentverträge mit ermes- sensabhängiger Überschussbeteiligung wird die Schatten- rechnung auf aktivierte Abschlusskosten, den Bestands- wert von Versicherungsbeständen aus Erwerben und aktivierbare Kosten, die bei der Verkaufsförderung von Versicherungs- und Investmentverträgen mit ermes- sensabhängiger Überschussbeteiligung anfallen, ange- wandt. In die Bewertung dieser Aktiva werden erwartete Bruttogewinne oder erwartete Bruttomargen einbezogen, die ausschließlich realisierte Gewinne und Verluste be- rücksichtigen. Die Schattenrechnung wird angewandt, um nicht realisierte Gewinne und Verluste in gleicher Weise wie realisierte Gewinne und Verluste einzubeziehen. Die entsprechenden Anpassungen der Aktiva werden in den direkt im Eigenkapital erfassten Erträgen und Aufwendun- gen als Komponente der zugehörigen nicht realisierten Gewinne oder Verluste erfasst. Im Falle der Realisierung von Gewinnen oder Verlusten werden die entsprechenden Beträge mittels des sogenannten Recycling in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst und vorhergehende Anpas- sungen, die aus der Schattenrechnung resultieren, zurück- genommen. Beitragsüberträge Bei kurzfristigen Versicherungsverträgen, wie beispiels- weise den meisten Schaden- und Unfallversicherungen, werden die auf künftige Jahre entfallenden Beiträge in Übereinstimmung mit den maßgeblichen Regelungen un- ter US GAAP als Beitragsüberträge ausgewiesen. Die Höhe dieser Beitragsüberträge entspricht dem in künftigen Peri- oden gewährten Versicherungsschutz. Beträge, die bei Abschluss bestimmter langfristiger Verträge erhoben werden (zum Beispiel Vorabgebühren), werden als Beitragsüberträge ausgewiesen. In Übereinstimmung mit den maßgeblichen Regelungen unter US GAAP werden diese Gebühren nach der gleichen Methode wie die Ab- schreibungen aktivierter Abschlusskosten erfasst. D Konzernabschluss 231 Konzernbilanz 232 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 233 Gesamtergebnisrechnung 234 Eigenkapitalveränderungsrechnung 235 Kapitalflussrechnung 238 Konzernanhang 251

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