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Allianz Geschäftsbericht 2012

Magazin zum Geschäftsbericht 2012 19 Titan Italia erhielt sehr bald erste Interimsleistungen von der Allianz. Maria Cecilia la Manna, Vizepräsidentin und geschäftsführende Direk­ torin der Titan Italia, hatte die Betriebsstätte bei der Allianz versichert, neben Gebäude und Produktionsanlagen auch die finanziellen Folgen von Betriebsausfällen. Die Sachschäden, die das Erdbeben angerichtet hat, sind gravierend. Ein Teil der Produktionsstätte stürzte ein, in anderen bestand hohe Einsturzgefahr. Doch was das Unternehmen mehr belastete, war der Betriebsausfall. Der zuständige Schadenregu­ lierer der AGCS, Joachim Hufenreuter, war umgehend vor Ort und stimmte alle Maßnahmen zur raschen Wiederaufnahme der Produk­ tion zusammen mit der Geschäftsführerin ab. Es mussten einzelne Produktionsschritte ausgelagert werden, um rechtzeitig an die Kunden liefern zu können. Zusagen zur Regulierung durch die Versicherung konnten unverzüglich vor Ort getroffen werden. Von der Zusammenarbeit zwischen Versicherung und Versicherten hängt es letztlich ab, wie schnell, effizient und gut ein Schaden ab­gewickelt werden kann. Viele Kunden sind nach einem Schaden­ fall überfordert. Sie stehen plötzlich vor drei Aufgaben: Das reguläre Tagesgeschäft muss möglichst normal weitergehen. Die Krise muss bewältigt werden, indem sie mit ihren Kunden kommunizieren und ihren Verpflichtungen, beispielsweise durch Erhöhung der Produktion an anderen Standorten, nachkommen. Gleichzeitig müssen sie ent­ scheiden, wie sie den Wiederaufbau gestalten oder wie etwa neue Maschinen umgehend beschafft werden können. „In dieser Phase ist es wichtig, dass der Versicherte eng mit uns zusammenarbeitet und sich vor allem darum kümmert, dass er seinen Betrieb so schnell wie möglich wieder aufnimmt. Denn je schneller alles mit uns geklärt ist, desto schneller kann sich der Kunde wieder um sein eigentliches Geschäft kümmern. Auf Kundenveranstaltungen vermitteln wir unse­ ren Versicherten deshalb immer, dass die Versicherung ein wichtiges Hilfsmittel, aber nicht die Lösung ist“, sagt Shell. Wie sehr der Kunde davon profitiert, wenn er eng mit der Allianz zusammenarbeitet, zeigt das Beispiel der Titan Italia. Die vertrauens­ volle Zusammenarbeit zwischen der Versicherten und der Versicherung ermöglichte es, dass die Allianz Vorauszahlungen für entstandene Mehrkosten leistete, um die Produktion möglichst schnell wieder auf­ nehmen zu können. Inzwischen, in weniger als einem Jahr nach dem Erdbeben, kann Titan Italia wieder in alter Stärke auf dem Markt agieren. » Jeder Schadenfall ist im Grunde wie ein neues Projekt. Man muss jedes Mal den geeignetsten Weg finden, wie der Kunde die Produk- tion rasch wieder aufnehmen kann.« Dr. Andreas Shell, Globaler Leiter der Schadenregulierung im Bereich Sachschaden bei AGCS, München AGCS ag AGCS france agcs north america Solvabilitätsquoten 293 % 822 % 468 % 2012 302 % 761 % 492 % 2011 357 % 923 % 512 % 2010 SOLVABILITÄTSQUOTEN Die folgenden Solvabilitätsquoten (jeweils zum 31. Dezember) zeigen, in welchem Ausmaß die ­AGCS-Unternehmen auf Überschusskapital zurück­ greifen können: gebuchte Bruttobeitragsverteilung 2012, NACH SPARTEN1 gebuchte Bruttobeitragsverteilung 2012, NACH REGIONEN (inkl. Art)1 13 % 4 % 20 % 5 % 9 % 14 % 15 % HAFTPFLICHT Vermögensschaden Technische Versicherung Allianz Risk Transfer (art) LUFTFAHRT ENERGIE Transport / schifffahrt 20 % Sachschaden 12 % FRANKREICH 5 % ASIEN /  PAZIFIK 15 % region gross- britannien 24 % nord-, mittel- und südamerika SPANIEN/PoRTUGAL 2 % ARt 14 % Mittel- und Osteuropa 1 %  DEUTSCHLAND /  ZENTRALEUROPA 27 % Diversifikation als Grundlage der Finanzstärke Geschäftsportfolio der Allianz Global Corporate & Specialty 1 Exklusive sonstiger Prämieneinnahmen außerhalb der Kerngeschäftsfelder.

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