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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern WÄHRUNGSUMRECHNUNG Umrechnung von Fremdwährungen in die funktionale Währung Die Einzelabschlüsse jedes Konzernunternehmens werden in der Währung erstellt, die im Umfeld der ordentlichen Geschäftstätigkeit des Unternehmens vorherrscht (funkti- onale Währung). Geschäftsvorfälle, die in einer Währung notieren, die von der funktionalen Währung abweicht, wer- den mit dem Währungskurs zum Zeitpunkt des Geschäfts- vorfalls umgerechnet. Zum Stichtag werden monetäre Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die in Fremdwäh- rung notieren, in die funktionale Währung mit dem Stich- tagskurs umgerechnet. Nichtmonetäre Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die in Fremdwährung notieren und mit Anschaffungskosten bewertet werden, werden zum historischen Wechselkurs umgerechnet. Nichtmonetäre Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die in Fremdwäh- rung notieren und zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, werden zum Stichtagskurs umgerechnet. Kursge- winne und -verluste aus Fremdwährungsgeschäften wer- den in den Erträgen aus erfolgswirksam zum beizulegen- den Zeitwert bewerteten Finanzaktiva und Finanzpassiva (netto) ausgewiesen, ausgenommen solche Gewinne oder Verluste von nichtmonetären Vermögenswerten oder nichtmonetären Verbindlichkeiten, die zum beizulegen- den Zeitwert bewertet werden und direkt im Eigenkapital erfasst werden. In diesem Fall wird die Komponente des Kursgewinns oder -verlusts ebenfalls direkt im Eigenkapital erfasst. Umrechnung von der funktionalen Währung in die Berichtswährung Im Konzernabschluss werden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage jedes Konzernunternehmens in Euro, der Be- richtswährung des ­Allianz Konzerns, dargestellt. Vermö- genswerte und Verbindlichkeiten von Konzernunterneh- men,dienichtinEuroberichten,werdenzumStichtagskurs umgerechnet, während Erträge und Aufwendungen mit dem Quartalsdurchschnittskurs umgerechnet werden. Umrechnungsdifferenzen, auch soweit sie sich aus der Bi- lanzierung nach der At-Equity-Methode ergeben, werden direkt im Eigenkapital erfasst und unter der Position Wäh- rungsänderungen ausgewiesen. BARRESERVE UND ANDERE LIQUIDE MITTEL In dieser Position sind täglich fällige Guthaben bei Kredit- instituten, Guthaben bei Zentralnotenbanken, Kassenbe- stand, Schatzwechsel, sofern sie nicht unter den Handels- aktiva ausgewiesen werden, sowie Schecks und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Notenbanken zugelassen sind, ausgewiesen; die maximale Laufzeit beträgt drei Monate ab dem Erwerbszeitpunkt. FREMDGENUTZTER GRUNDBESITZ Fremdgenutzter Grundbesitz (Grundstücke und Bauten einschließlichderBautenauffremdenGrundstücken)wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermin- dert um planmäßige Abschreibungen und Wertminderun- gen, angesetzt. Fremdgenutzter Grundbesitz wird linear über die erwartete Nutzungsdauer, jedoch maximal über 50 Jahre abgeschrieben. Zu jedem Bilanzstichtag oder im- mer dann, wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Buchwert nicht erzielbar sein könnte, wird der fremdge- nutzte Grundbesitz auf Wertminderung hin überprüft, in- dem dessen beizulegender Zeitwert nach der Discounted- Cashflow-Methode ermittelt wird. Nachträgliche Ausgaben werden aktiviert, wenn sie zu einer Werterhöhung des fremdgenutzten Grundbesitzes führen oder die wirtschaft- liche Nutzungsdauer verlängern, ansonsten werden sie unmittelbar als Aufwand erfasst. FINANZINSTRUMENTE Klassifizierung, Ansatz und erstmalige Bewertung Finanzaktiva gemäß IAS 39 werden entweder als −− erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet, −− jederzeit veräußerbare Wertpapiere, −− bis zur Endfälligkeit gehaltene Wertpapiere, −− Forderungen an Kreditinstitute und Kunden oder als −− derivative Finanzinstrumente, welche die Kriterien des Hedge Accounting erfüllen, klassifiziert. Darüber hinaus umfassen Finanzaktiva die Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernomme- nen Versicherungsgeschäft und Finanzaktiva aus fonds­ gebundenen Verträgen. Finanzpassiva gemäß IAS 39 werden entweder als −− erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet, −− Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden, −− Investmentverträge mit Versicherungsnehmern, −− derivative Finanzinstrumente, welche die Kriterien des Hedge Accounting erfüllen, D Konzernabschluss 231 Konzernbilanz 232 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 233 Gesamtergebnisrechnung 234 Eigenkapitalveränderungsrechnung 235 Kapitalflussrechnung 238 Konzernanhang 241

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