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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Konzernunternehmen werden ab dem Tag konsolidiert, an dem der ­Allianz Konzern die Beherrschung über sie erhält. Konzernunternehmen werden so lange konsolidiert, bis der ­Allianz Konzern die Beherrschung über sie verliert. Bi- lanzierungs- und Bewertungsgrundsätze von Tochterun- ternehmen wurden, soweit notwendig, angepasst, um eine einheitliche Anwendung von Bilanzierungs- und Bewer- tungsgrundsätzen im ­Allianz Konzern sicherzustellen. Die Auswirkungen konzerninterner Geschäftsvorfälle wurden eliminiert. Vermögenswerte Dritter, die der ­Allianz Konzern treuhän- derisch oder kommissarisch hält, sind keine Vermögens- werte des ­Allianz Konzerns und werden nicht im Konzern- abschluss gezeigt. Unternehmenszusammenschlüsse einschließlich Zukäufen und Abgängen von Anteilen anderer Gesellschafter Ein Unternehmenszusammenschluss liegt dann vor, wenn der ­Allianz Konzern die Beherrschung über ein Unterneh- men erhält. Unternehmenszusammenschlüsse ab dem 1. Januar 2010 werden nach der Erwerbsmethode bilanziert. Die Anschaf- fungskosten bemessen sich nach der Summe aus der hin- gegebenen Gegenleistung, bewertet zum beizulegenden Zeitwert am Erwerbsstichtag, und dem Betrag der Anteile, die auf andere Gesellschafter entfallen. Kosten in Zusam- menhang mit dem Erwerb werden grundsätzlich als Auf- wand erfasst. Bei jedem Unternehmenszusammenschluss hat der ­Allianz Konzern ein Bewertungswahlrecht, nach dem Anteile anderer Gesellschafter entweder direkt zum beizulegenden Zeitwert oder zum beizulegenden Zeitwert des Nettovermögens des erworbenen Unternehmens, das auf Anteile anderer Gesellschafter entfällt, bewertet wer- den können. Der ­Allianz Konzern verwendet eine erweiterte Darstellung für Versicherungsverträge, die durch Unter- nehmenszusammenschlüsse oder Portfoliotransfers er- worben wurden, um Versicherungsverträge gemäß den Bilanzierungsgrundlagen des ­Allianz Konzerns zu bewer- ten und die Differenz zu dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt als einen immateriellen Vermögenswert darzustellen. DerWertansatzeinesGeschäfts-oderFirmenwertsbemisst sich nach dem Unterschiedsbetrag aus den Anschaffungs- kosten und dem beizulegenden Zeitwert des erworbenen Reinvermögens. Bereits vor dem Erwerbsstichtag vom Er- werber gehaltene Anteile am erworbenen Unternehmen werdenzumZeitpunktderErlangungderBeherrschungauf den beizulegenden Zeitwert umbewertet; ein Differenz­ betragzuihremursprünglichenWertansatzwirdinderKon- zern-Gewinn-undVerlustrechnungerfasst.WennderAnteil des ­Allianz Konzerns am beizulegenden Zeitwert des Netto- vermögensdieAnschaffungskostenübersteigt,beurteiltder ­Allianz Konzern die Identifizierung und die Bewertung von identifizierbaren Vermögenswerten, Schulden und Eventu- alschulden sowie die Bemessung der Anschaffungskosten neu und erfasst nach der erneuten Beurteilung einen noch verbleibenden Überschuss sofort erfolgswirksam. Bedingte Gegenleistungen, die vom Erwerber zu entrichten sind, werden mit dem beizulegenden Zeitwert am Erwerbs- stichtag angesetzt. Liegen nach dem Erwerbsstichtag Tat- sachen vor, die den beizulegenden Zeitwert der bedingten Gegenleistung, die zum Ansatz eines Vermögenswertes oder einer Schuld führt, ändern, werden die Änderungen im Einklang mit den einschlägigen IFRS erfasst. Sofern die bedingte Gegenleistung im Eigenkapital zu erfassen ist, wird der ursprüngliche Betrag nicht neu bewertet, und Dif- ferenzen zum späteren Erfüllungsbetrag werden direkt im Eigenkapital erfasst. Jeder weitere Anteil, der nach Erreichung des beherrschen- den Einflusses erworben wurde, beeinflusst den zuvor an- gesetzten Geschäfts- oder Firmenwert nicht. Der Erwerb und die Veräußerung von Anteilen anderer Gesellschafter, wie beispielsweise Veränderungen in der Anteilsquote des Mutterunternehmens, ohne dass die Beherrschung verlo- ren geht, werden als Transaktionen zwischen Eigenkapital- gebern behandelt. Verluste werden den Anteilen anderer Gesellschafterzugewiesen,selbstwennsiedenEigenkapital­ anteil, der auf andere Gesellschafter entfällt, übersteigen. In dem Zeitpunkt, in dem der beherrschende Einfluss ver- loren geht, werden alle zurückbehaltenen Anteile anderer Gesellschafter zum beizulegenden Zeitwert neu bewertet. Erwirbt der ­Allianz Konzern ein Unternehmen, werden für eine zutreffende Klassifizierung und Kennzeichnung aller übernommenen finanziellen Vermögenswerte und Schul- den Vertragsbedingungen sowie ökonomische und andere einschlägige, im Erwerbszeitpunkt bestehende Gegeben- heiten herangezogen. Unternehmenszusammenschlüsse vor dem 1. Januar 2010 werden nach der Erwerbsmethode bilanziert. Die Bilanzie- rung nach der Erwerbsmethode erfordert, dass der ­Allianz Konzern die Anschaffungskosten des Unternehmenszu- sammenschlusses zum Erwerbszeitpunkt verteilt, indem D Konzernabschluss 231 Konzernbilanz 232 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 233 Gesamtergebnisrechnung 234 Eigenkapitalveränderungsrechnung 235 Kapitalflussrechnung 238 Konzernanhang 239

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