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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Kontrolle des Risikokapitals Wir verfügen über eine solide und umfassende Risk-Gover- nance-Struktur, die – ähnlich unserer Finanzberichter­ stattung – Revisions-, Compliance- und unabhängige Prüf- funktionen umfasst. Weil unsere interne Risiko­kapital- bestimmung jedoch ökonomische Faktoren einbezieht, die in den bilanziellen Ergebnissen nicht vollständig enthalten sind, werden zusätzlich notwendige Schätzungen gesondert kontrolliert. Diese Kontrollen umfassen die unabhängige, externe Vali- dierung der Modelle und Annahmen sowie den fortlaufen- den Vergleich von Annahmen und Methoden zum Markt und vergleichbaren Unternehmen. Annahmen, die wir nicht aus Marktdaten ableiten können, plausibilisieren wir auf Basis des Vorgehens anderer Versicherer oder Aktuars- vereinigungen sowie gemäß den Vorgaben von Überwa- chungsorganen. Im Jahr 2012 haben wir die internen Kontrollmechanismen für die Berechnung des internen Risikokapitals unter Beach­ tung der zukünftigen Solvency-II-Vorgaben weiter verbes- sert. Angesichts der Weiterentwicklung von Solvency II und seiner Anforderungen setzen wir diesen Optimierungs­ prozess kontinuierlich fort. Insgesamt verläuft der Berichterstattungsprozess, auf dem unser Risikokapitalsystem basiert, umsichtig und einheit- lich; die enthaltenen Schätzungen und Annahmen werden ebenso genau kontrolliert wie in unserem Finanzberichts- wesen. −− Kontrollen müssen sowohl angemessen konzipiert als auch wirksam sein, um Risiken tatsächlich zu vermin- dern. Daher schreiben wir für alle Komponenten des internenKontrollsystems–etwaProzesse,entsprechende Schlüsselkontrollen und deren Durchführung – im ge- samten Konzern durchgängige Dokumentationen vor. Wir unterziehen unser Kontrollsystem einer jährlichen Bewertung, um dessen Wirksamkeit zu erhalten und kontinuierlich zu verbessern. Group Audit und die inter- nen Revisionsabteilungen vor Ort stellen zudem sicher, dass die Qualität unseres internen Kontrollsystems fort- laufend überwacht wird. Governance Der Vorstandsvorsitzende und das für Finance, Controlling, Risk zuständige Vorstandsmitglied der ­­Allianz SE sind für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Zuverlässigkeit des Konzernabschlusses verantwortlich. Dabei werden sie von den zuständigen Abteilungen der Zentralressorts, vom Group Disclosure Committee und von den operativen Ein- heiten unterstützt. Aufgabe des Group Disclosure Committee ist es, die ent- sprechenden Vorstandsmitglieder über alle wesentlichen Entwicklungenzuinformieren,dieunsereAngabepflichten in Finanzberichten betreffen könnten. Darüber hinaus muss das Komitee auch die Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen in Geschäfts- und Zwischenberichten gewährleisten. Das Gremium trifft sich vierteljährlich, je- weils vor Veröffentlichung der Finanzberichte. Die Tochtergesellschaften zeichnen innerhalb unseres Kontrollsystems dafür verantwortlich, dass unsere internen Kontrollrichtlinien konzernweit eingehalten und gruppen- konforme Local Disclosure Committees eingerichtet wer- den. Die Geschäftsführer (CEOs) und Finanzvorstände (CFOs) der operativen Einheiten bestätigen dem Vorstand der ­Allianz SE regelmäßig die Wirksamkeit ihrer jeweiligen Kontrollsysteme sowie die Vollständigkeit, Richtigkeit und Zuverlässigkeit der an den Konzern übermittelten Finanz- daten. Weitere Kontrollmechanismen Wir sind davon überzeugt, dass ein leistungsstarkes inter- nes Kontrollsystem das Vertrauen unserer Stakeholder stärkt sowie mit ausschlaggebend ist, um unser Unter­ nehmen erfolgreich zu führen. Aus diesem Grund haben wir beispielsweise interne Kontrollmechanismen für die Berechnung des „Market Consistent Embedded Value“ (MCEV) in unseren größten operativen Einheiten im Lebens­ versicherungsgeschäft eingeführt. Diese Mechanismen sind vergleichbar mit denen, welche wir im Rahmen der Finanzberichterstattung nutzen. C Konzernlagebericht Risikobericht, Kontrollen und Verfahren 193 Risikobericht 226 Kontrolle der Finanzberichterstattung und des Risikokapitals 227

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