Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern C Konzernlagebericht Risikobericht, Kontrollen und Verfahren 193 Risikobericht 226 Kontrolle der Finanzberichterstattung und des Risikokapitals 225 Prioritäten des Risikomanagements für das Jahr 2013 Neben dem Ziel, unsere hohen Standards und unsere Pra- xis in der täglichen Arbeit in den Bereichen Risikocontrol- ling und -management fortzuführen, wird sich die Risiko- funktion in 2013 auf drei Prioritäten fokussieren. Erstens wollen wir unsere Richtlinien für die operative Steuerung unseres Geschäfts weiterentwickeln und ver­ bessern. Dabei unterstützen uns die jüngsten Erfahrungen mit den Unsicherheiten an den Finanzmärkten insbeson- dere bei staatlichen Schuldinstrumenten einschließlich Risikobewertung und Limite. Zweitens planen wir die zeitliche Verzögerung bei der Ein- führung von Solvency II dafür zu nutzen, die Prozessopti- mierungenrundumdieBerichterstattungüberdasinterne KapitalrisikomodellunddieMarktwertbilanzabzuschließen. Nach Jahren der Projektarbeit und der Erfahrungen mit der Systeminfrastruktur für das Berichtswesen geht es nun ­darum, den „Zielprozess der Abschlusserstellung“ für das interne Kapitalrisikomodell und die Marktwertbilanz bis zum Jahresende 2013 funktionsfähig zu implementieren. Mit diesem Zielprozess soll der Zeitaufwand verkürzt, die Durchführung effizienter und die Kon­trollen effektiver ­werden.DadurchwirddieRisikofunktionindieLageversetzt, sich noch stärker auf das Management von Risiken anstatt ihrer Kontrolle zu konzentrieren, um so im Tagesgeschäft zu guten Risiko-/Ertragsentscheidungen innerhalb des Konzerns beizutragen. Drittens wollen wir unsere Vorbereitungen für die Bewer- bung zur Nutzung unseres internen Modells unter Solven- cy II fortsetzen. In diesem Sinne werden wir weiterhin kon- s­truktive Rückmeldungen an die European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA) geben, damit sich die finalen Regelungen auch an den Bedürfnissen von Unter­ nehmen orientieren. Darüber hinaus nehmen wir in der ersten Jahreshälfte 2013 an dem EIOPA-Projekt „Long Term Guarantee Impact Assessment“ teil, mit dem der Einfluss von langfristigen Garantien im Lebensversicherungs­ geschäft unter Solvency II beurteilt werden soll. Zudem werden wir aktiv an dem freiwilligen Vorab-Geneh­mi- gungsprozess für Solvency II teilnehmen, der von den ent- sprechenden Aufsichtsbehörden durchgeführt wird. Schlussendlich werden wir unser internes Risikokapital­ modell und unsere Risikoprozesse, soweit notwendig, an diesichkontinuierlichentwickelndenSolvency-II-Standards anpassen, um diese in vollem Umfang erfüllen zu können. Die Unsicherheit bezüglich der finalen Implementierungs- vorschriften und ihrer Interpretation werden wir dabei b­erücksichtigen.

Pages