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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern C Konzernlagebericht Risikobericht, Kontrollen und Verfahren 193 Risikobericht 226 Kontrolle der Finanzberichterstattung und des Risikokapitals 223 Aufsichtsrat und Vorstand In unserem Risk-Governance-System nehmen Aufsichtsrat und Vorstand der ­­Allianz SE bestimmte Aufgaben wahr – sowohl auf der direkten Ebene der ­­Allianz SE als auch auf Konzernebene. Dabei stehen ihnen verschiedene Fachaus- schüsse unterstützend zur Seite. Einige Beispiele: Aufsichtsrat −− Der Prüfungsausschuss überwacht die Wirksamkeit unseres Risikomanagement- und Risikoüberwachungs- systems. −− DerRisikoausschusskonzentriertsichaufdasallgemeine Risikoprofil des ­­Allianz Konzerns insgesamt; unter die- sem Aspekt überwacht er risikorelevante Entwicklungen ebenso wie allgemeine und besondere Risiken. Vorstand Der Vorstand legt die geschäftspolitischen Ziele und die entsprechende einheitliche Risikostrategie fest. Die wesent­ lichen Elemente des Risikomanagementsystems sind in der ­­Allianz Group Risk Policy verankert, die vom Vorstand genehmigt wurde. −− Das Group Capital Committee unterstützt den Vorstand mit Empfehlungen hinsichtlich der Risikostrategie sowie der Zuweisung von Kapital und Limiten. −− DasGroupRiskCommitteedefiniertdieRisikostandards undistdiemaßgeblicheAutoritätfürdieFestlegungvon Limiten in dem vom Vorstand eingerichteten System. −− Das Group Finance Committee wurde vom Vorstand mit der Überwachung der Investment- und Finanzierungs- tätigkeit beauftragt. Diese Aufgabe umfasst unter ande- rem die Genehmigung von Transaktionen, die für die ­­Allianz SE und Gesellschaften des ­­Allianz Konzerns von wesentlicher Bedeutung sind. Allgemeine Risikoorganisation und Aufgaben­ verteilung im ­Risikomanagement Ein umfassendes Risk-Governance-System zeichnet sich durch einheitliche Standards für die Organisationsstruktur, Risikostrategie, schriftlich niedergelegten Richtlinien, Limit­ systeme, Dokumentation und Berichterstattung aus. Diese Standards sorgen für eine präzise und zeitnahe Verbrei- tung risikobezogener Informationen. Sie sind die Grund­ lage für einen disziplinierten Ansatz im Hinblick auf Ent- scheidungsfindung und -ausführung – sowohl auf globaler als auch lokaler Ebene. Im Allgemeinen sind es die Geschäftsleiter der lokalen ope- rativen Einheiten und unserer Investment-Management- Einheiten, die in vorderster Reihe stehen und die Verant- wortung für Risiken und Ergebnisse ihrer Entscheidungen tragen. Erst danach folgen unsere unabhängigen globalen Risikoüberwachungsfunktionen, vertreten durch unsere Fachbereiche Risk, Compliance und Legal. Die dritte Reihe schließlich bildet Audit; diese Unternehmensfunktion über­prüft unabhängig und regelmäßig die Implementie- rung der Risikoorganisation und die Beachtung der Risiko- prinzipien und die Qualität der Risikoprozesse sowie die Einhaltung der Unternehmensrichtlinien. Group Risk Group Risk wird durch den Group Chief Risk Officer (Group CRO) geleitet und berichtet dem für den Bereich Finance, Controlling, Risk verantwortlichen Vorstandsmitglied. Group Risk unterstützt die genannten Ausschüsse des ­­Allianz Konzerns, die für die Risikoüberwachung zuständig sind: zum einen durch die Analyse und Kommunikation von Informationen, die für das Risikomanagement relevant sind, zum anderen durch Fördern der Kommunikation und die Umsetzung von Ausschussentscheidungen. Beispielsweise ist Group Risk operativ für die Überwachung der Limite und der spezifischen Konzentrationsrisiken über alle Geschäftsbereiche hinweg verantwortlich, wobei derFokusaufNaturkatastrophen-,Finanzmarkt-undKontra­ hentenrisiken liegt. Zudem sorgt Group Risk als unabhängige Instanz dafür, dass jede operative Einheit ein ihr angemessenes Risiko- managementsystem einsetzt. Zu diesem Zweck entwickelt Group Risk ein konzernweit gültiges Risikomanagement- system und überwacht die Einhaltung der konzernweiten Mindeststandards für Verfahren und Prozesse. Group Risk stärkt und fördert überdies das Risikonetzwerk des Konzerns durch die regelmäßige und enge Zusammen- arbeitmitderGeschäftsleitungunsereroperativenEinheiten und den dortigen Schlüsselbereichen wie etwa den jeweili- gen lokalen Finanz- und Kapitalanlagebereichen, der Risiko­ funktion und dem Aktuariat. Ein starkes konzernweites Risikonetzwerk ermöglicht es uns, Risiken frühzeitig zu erkennen und das Management darauf aufmerksam zu machen.

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