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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern218 angewandten Maßnahmen können darin bestehen, Betriebs­ abläufe zu überarbeiten, fehlgeschlagene oder unzurei- chende Kontrollen zu verbessern, umfassende Sicherheits- systeme einzurichten und Notfallpläne zu verbessern. Dieses Berichtswesen ermöglicht es uns zudem, die Ge- schäftsführung des ­­Allianz Konzerns und der betreffenden operativen Geschäftseinheiten rechtzeitig und umfassend zu informieren. Zugeordnetes internes Risiko aus Operationellen Risiken nach Geschäftssegment (Gesamtbestand vor Steuern und Abzug der Anteile anderer Gesellschafter) zum 31. Dezember 2012 [31. Dezember 20111] C 103 Vor Diversifikationseffekten zwischen Risikokategorien Konzerndiversifiziert Gesamtes internes Geschäftsrisikokapital des Konzerns: 3 026 [2  836] Anteil am internen Gesamtrisikokapital des Konzerns: 6,7 % [6,8 %] Mio € Mio € 31.12.2011 31.12.2012 2 000 1 500 1 000 500 Schaden-Unfall 1 287 [1 223] Leben/Kranken 914 [949] Corporate und Sonstiges 249 [114] Asset Management 576 [550] 539 450 44 550 566 414 576 138 +7,0 % 1 583 1 694  Schaden-Unfall   Leben/Kranken    Asset Management    Corporate und Sonstiges  1 Die Werte für 2011 wurden auf Grundlage des 2012 aktualisierten Modells neu berechnet. Der ­­Allianz Konzern und seine operativen Einheiten sind bei schwerwiegenden Störungen oder Katastrophen, die eine bedeutende Unterbrechung für das Arbeitsumfeld so- wiefürEinrichtungenundPersonalmitsichbringenkönnen, einem wesentlichen operationellen Risiko ausgesetzt. Unser Business-Continuity-Management(BCM)-Systemzieltdarauf ab,kritischeGeschäftsfunktionenvorsolchenAuswirkungen zu schützen, damit diese auch beispielsweise im Katastro- phenfall ihre Kernaufgaben im vorgegebenen Zeitrahmen und den erforderlichen Qualitätsstandards entsprechend erfüllen können. BCM-Aktivitäten und -Know-how werden stetig verbessert und sie sind unerlässlicher Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Konzernweite Mindestsicherheitsstandards für IT-Systeme stellen die ordnungsgemäße Nutzung und den Schutz des Informationsbestands des Konzerns sicher. Ferner zielt ­unser internes Kontrollsystem darauf ab, operationelle ­Risiken bei der Finanzberichterstattung zu verringern.1 Grundsätzlich sind wir immer bestrebt, Prozessversagen dadurch zu verhindern, dass wir relevante Methoden, Vor- gehensweisen, Strukturen und Prozesse konzernweit klar dokumentieren und kommunizieren. Eine solche umfas- sende und zeit­nahe Dokumentation über den gesamtem Konzern hinweg ist ein wesentliches Prinzip der ­­Allianz Group Risk Policy. Wie im Kapitel „Risikoorganisation und -prinzipien (Risk Governance)“ beschrieben, befasst sich Group Legal and Compliance – mit der Unterstützung durch weitere Fach- bereiche – auch mit der Minderung von Rechtsrisiken und regulatorischen Risiken. 1 Weitere Informationen zum internen Kontrollsystem für Finanzberichterstattung finden Sie im Kapitel „Kontrollen und Verfahren” ab Seite 226.

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