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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern C Konzernlagebericht Risikobericht, Kontrollen und Verfahren 193 Risikobericht 226 Kontrolle der Finanzberichterstattung und des Risikokapitals 217 durch Inflation, geringere Umsätze oder im Vergleich zum Budget gestiegenen Kosten höher als erwartet ausfallen. Zu den Risiken aus dem Verhalten von Versicherungsneh- mern zählen Verluste im Zusammenhang mit vorzeitigen Unser gesamter konzerndiversifizierter interner Kapital­ bedarf für das Geschäftsrisiko ist im Jahr 2012 stabil geblie- ben. Kleine Änderungen insbesondere in der Lebens- und Krankenversicherung resultieren überwiegend aus der Ver- änderung des Geschäftsvolumens. Operationelles Risiko Operationelle Risiken stellen Verluste dar, die aus unzurei- chenden oder fehlerhaften internen Betriebsabläufen resul­ tieren: zum Beispiel weil es durch Mitarbeiter oder Systeme zu Fehlern kommt, weil externe Ereignisse wie Stromausfall oder Überschwemmung eine Betriebsunterbrechung zur Folgehaben,weilBetrugsschädendurchMitarbeiteranfallen oder weil das Unternehmen bei einem Gerichtsverfahren unterliegt,daauchrechtlicheRisikenindenoperationellen Risikenenthaltensind.Versicherungsunternehmenmüssen sich beispielsweise dem fortgesetzten Trend in Richtung mehr Verbraucherschutz stellen, insbesondere in den ­Bereichen Transparenz, Vertriebspraktiken und Eignung bei Lebensversicherungsprodukten. VertragskündigungenunddasssichRisikenausbestimmten Verhaltensweisen von Versicherungsnehmern – wie die unerwartete Ausübung von Wahlrechten, wie Vertrags­ erneuerungen und Verrentung – sich als nachteiliger her- ausstellen, als ursprünglich angenommen. Zugeordnetes internes Risiko aus Geschäftsrisiken nach Geschäftssegment (Gesamtbestand vor Steuern und Abzug der Anteile anderer Gesellschafter) zum 31. Dezember 2012 [31. Dezember 20111] C 102 Vor Diversifikationseffekten zwischen Risikokategorien Konzerndiversifiziert Gesamtes internes Geschäftsrisikokapital des Konzerns: 4 444 [4 076] Anteil am internen Gesamtrisikokapital des Konzerns: 9,9 % [9,8 %] Mio € Mio € 31.12.2011 31.12.2012 1 500 1 200 900 600 300 Leben/Kranken 3 424 [3 173] Schaden-Unfall 1 020 [903] 177 973 218 1 018 +7,5 % 1 150 1 236  Schaden-Unfall   Leben/Kranken  1 Die Werte für 2011 wurden auf Grundlage des 2012 aktualisierten Modells neu berechnet. Unser gesamter konzerndiversifizierter interner Kapital­ bedarf für das operationelle Risiko ist im Jahr 2012 stabil geblieben. Kleine Veränderungen resultieren aus einer ver- feinerten Abdeckung von Risiken. Die­­AllianzhateinkonzernweitesRisikomanagementsystem entwickelt, durch das operationelle Risiken frühzeitig er- kannt und gesteuert werden können. In diesem System, das in den großen operativen Geschäftseinheiten angewandt wird, sind Aufgaben und Zuständigkeiten, Risiko­prozesse und Methoden verbindlich definiert. Für seine Einhaltung sind jeweils die örtlichen Risikomanager zuständig. Die Gesellschaften identifizieren und bewerten ihre operatio- nellen Risiken und überwachen Schwachstellen. Hierbei dient eine strukturierte Selbsteinschätzung als Maßstab. Ergänzend werden Verluste aus dem operationellen Risiko durch alle unsere operativen Geschäftseinheiten in einer zentralen Datenbank gespeichert. Fallen hohe Verluste an, analysieren wir die Ursachen mit dem Ziel, solche Verluste künftig zu vermeiden oder zumindest zu verringern. Die

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