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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern212 Kreditrisiko – Rückversicherung Zum 31. Dezember 2012 wurden 2,1 % unseres gesamten in- ternen Kreditrisikokapitals (vor Diversifikationseffekten zwischen Risikokategorien) den Rückversicherungsforde- rungen zugeordnet. Davon entfallen 57,5 % auf Rückversi- cherungskontrahenten in Deutschland und den USA. Ein spezielles Team wählt unsere Rückversicherungspartner aus, wobei wir generell Unternehmen mit hoher Kredit­ würdigkeit in Betracht ziehen. Zusätzlich können wir Akkre­ ditive, Bareinlagen oder andere finanzielle Maßnahmen for­dern, um unser Kreditrisiko weiter zu senken. Zum 31. De- zember 2012 entfielen 76,4 % (2011: 77,6 %) der Rückversiche- rungsforderungen des ­­Allianz Konzerns auf Rückversicherer, die von Standard & Poor’s mindestens ein A-Rating erhal- ten haben. Die Forderungen an Rückversicherer, die nicht geratet sind, beliefen sich zum 31. Dezember 2012 auf 21,7 % (2011: 21,6 %) der gesamten Rückversicherungsforderungen. Rückversicherungsforderungen gegenüber Gesellschaften, die nicht über ein Rating von Standard & Poor’s verfügen, umfassenForderungengegenüberMaklern,Gesellschaften im Run-off und Pools, die nicht geratet wurden, sowie Unter­nehmen, die durch A.M. Best geratet sind. Forderungen gegenüber Rückversicherern nach Ratingklassen1 zum 31. Dezember 2012 C 097 Gesamt: 12,5  Mrd € Mrd € 20 4 6 0,02 A+ bis A– AA+ bis AA- BBB+ bis BBB- Nicht-Investment Grade Ohne Rating AAA 6,05 3,50 0,21 0,02 2,72 1 Bezieht sich auf das Bruttorisiko, aufgegliedert nach Rückversicherern. Kreditrisiko – Kreditversicherung Das Kreditrisiko des Kreditversicherungsportfolios wird von Euler Hermes auf Basis eines selbst entwickelten und von dem ­­Allianz Konzern überprüften Modells ermittelt. Das Ergebnis wird dann in das interne Kreditrisikokapital- modell des Konzerns integriert, um Konzentrations- und Kapitalan­lagen und festgelegte Limite für Schuldnerkon- zentrationen. Zum 31. Dezember 2012 verfügten rund 94,5 % (2011: 93,8 %) der Festzinsanlagen unserer Versicherungsgesellschaften (444,5 Mrd €) über ein Investment Grade Rating; rund 71,6 % (2011: 80,6 %) der Festzinsanlagen verteilten sich auf Schuld- ner mit mindestens einem A-Rating von Standard & Poor’s. In der Lebens- und Krankenversicherung ist das Anlage­ vermögen vorwiegend langfristig investiert, um die lang- fristigenForderungenabzudecken.TypischeAnlageformen sind Staatsanleihen, vorrangige Unternehmensanleihen, PfandbriefesowieselbstausgegebeneHypothekendarlehen und Unternehmenskredite. Die Prämien für traditionelle Lebens­versicherungsprodukte enthalten typischerweise einen hohen Sparanteil, weshalb Festzinsanlagen den überwiegenden Anteil des Kreditrisikos der ­­Allianz tragen. EntsprechendderFristigkeitderForderungeninderSchaden- und Unfallversicherung ist der Anlagehorizont in diesem Segment tendenziell kurz- bis mittelfristig. Weitere Anlage- formen wie Sichteinlagen oder Derivate sind in unserem Kreditrisikokapitalmodell enthalten, stellen jedoch nur ei- nen marginalen Anteil des Kreditrisikos auf ­der ­­Allianz Konzern Ebene.1 Festverzinsliche Kapitalanlagen nach Ratingklassen zum 31. Dezember 2012 – Zeitwerte C 096 Gesamt: 444,5 Mrd € Mrd € 0 15050 100 140,5 A+ bis A– AA+ bis AA- BBB+ bis BBB- Nicht-Investment Grade Ohne Rating AAA 101,9 75,6 102,0 13,0 11,5 1 Zusätzlichentfallen4,1 %unseresgesamteninternenKreditrisikokapitalsvorDiversifikations­ effekten auf Forderungen und Potential Future Exposures aus Rückversicherungsverträgen und Derivaten.

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