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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern C Konzernlagebericht Risikobericht, Kontrollen und Verfahren 193 Risikobericht 226 Kontrolle der Finanzberichterstattung und des Risikokapitals 207 Marktrisiko Im Rahmen unseres Versicherungsgeschäfts nehmen wir Prämien von unseren Kunden ein und investieren diese in eine Vielzahl von Anlagen. Daher hält und verwendet der ­­Allianz Konzern zur Steuerung seiner Geschäfte die unter- schiedlichsten Finanzinstrumente. Mit den daraus resultie- renden Anlagenportfolios decken wir letztlich die künftigen AnsprücheunsererKunden.Darüberhinauslegenwirauch dasfürdieÜbernahmederversichertenRisikenerforderliche Eigenkapitalan.DaderWertunsererAnlagenportfoliosvon sichmöglicherweiseverändernden­Finanzmärktenabhängt, sind wir Marktrisiken ausgesetzt. Eine unerwartete allge- meine Erhöhung der Zinsen oder ein unerwarteter Einbruch der Aktienmärkte können beispielsweise zu einer allgemei- nen Abwertung der Portfolios ­führen. Bewegungen der Finanzmärkte wirken sich außerdem auf den Wert unserer Verbindlichkeiten aus dem Versiche- rungsgeschäft aus. Unser Marktrisiko wird daher letztend- lich durch die Nettoposition unserer Anlagen und Verbind- lichkeiten bestimmt. WirhabeneinLimitsystemeingeführt,umdieAuswirkungen dieserFinanzmarktbewegungeneinzuschränken.Dadurch gewährleisten wir zudem, dass die Anlagen eine ange­ messene Abdeckung der Verbindlichkeiten gegenüber Ver­ sicherungsnehmern bieten und so gehalten werden, dass sie Erträge erwirtschaften, die den Erwartungen der Versi- cherungsnehmer entsprechen. Für die Lebens- und Kranken­ versicherung sowie die Schaden- und Unfallversicherung wird das Limitsystem individuell auf Konzernebene defi- niert. Es beruht auf verschiedenen Risikokennzahlen, unter anderem Financial-VaR-, Aktien- und Zins­sensitivitäten sowie Anlagebandbreiten im Verhältnis zu einem vom Vor- stand genehmigten Benchmarkportfolio. Darüber hinaus haben wir Standards für Absicherungs- maßnahmen definiert, die sich auf das Risiko des Konzerns aufgrund von in Lebensversicherungsprodukten eingebette- ten Fair-Value-Optionen beziehen. Die operativen Einheiten der Lebens- und Krankenversicherung, die solche Risiken tragen, sind verpflichtet, diesen Standards zu folgen und eine bewusste Entscheidung über die Höhe der Absiche- rung zu treffen. Darüber hinaus trägt eine regionale Diversifikation dazu bei, Marktrisiken einzelner Märkte zu mindern.1 Das interne Marktrisikokapitalmodell des ­­Allianz Konzerns ist ein wesentlicher Bestandteil des allgemeinen internen Risikokapitalsystems.Eswirdzentralentwickelt,parametri­ siert und kontrolliert. Die folgende Tabelle zeigt das konzernweite interne Risiko- kapital für Marktrisiken: 1 Weitere Informationen zur Konzentration des Lebensversicherungsgeschäfts finden Sie unter Angabe 20 im Konzernanhang. Zugeordnetes internes Marktrisikokapital Nach Geschäftssegment und Risikoquelle (Gesamtbestand vor Steuern und Abzug der Anteile anderer Gesellschafter)1 C 091 Mio € Zinssatz Credit Spread Aktien Immobilien Währung Summe Stand 31. Dezember 2012 2011 2012 2011 2012 2011 2012 2011 2012 2011 2012 2011 Vor Diversifikationseffekten zwischen Risikokategorien Schaden-Unfall 402 424 1 309 859 768 1 399 880 789 574 729 3 933 4 200 Leben /Kranken 5 227 4 516 2 795 1 433 3 570 3 198 765 658 1 047 960 13 404 10 765 Asset Management  16 16 – – 66 67 5 5 472 474 559 562 Corporate und Sonstiges  216 233 259 247 607 914 197 120 240 50 1519 1564 Konzern gesamt 5 861 5 189 4 363 2 539 5 011 5 578 1 847 1 572 2 333 2 213 19 415 17 091 Anteil am gesamtinternen Risikokapital für den Konzern in % 43,1 40,9 Konzerndiversifiziert Schaden-Unfall 321 351 940 687 561 1027 681 640 220 315 2723 3020 Leben /Kranken 4 485 3 902 2 542 1 340 2 983 2 677 728 609 765 712 11 503 9 240 Asset Management  16 16 – – 66 67 5 5 472 474 559 562 Corporate und Sonstiges 205 224 263 248 537 775 190 113 184 37 1 379 1 397 Konzern gesamt 5 027 4 493 3 745 2 275 4 147 4 546 1 604 1 367 1 641 1 538 16 164 14 219 1 Die Werte für 2011 wurden auf Grundlage des 2012 aktualisierten Modells neu berechnet.

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