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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern196 Zusätzlich zur Bonitätseinstufung hinsichtlich der lang- fristigen finanziellen Stabilität vergibt Standard & Poor’s ein separates Rating für „Enterprise Risk Management“ (ERM). Im September 2011 bewertete die Agentur das ERM im ­­Allianz Versicherungsgeschäft mit der Note „strong“. Diesem Rating entsprechend hält es Standard & Poor’s für „unwahrscheinlich, dass der ­­Allianz Konzern wesentliche Verluste außerhalb seiner Risikotoleranz erleiden wird“. Die Rating-Agentur bezog sich dabei nach eigenen Angaben auf unsere gefestigte Risikomanagementkultur, unsere umfassende Überwachung der wichtigsten Risiken und unser ausgeprägtes strategisches Risikomanagement. Darü­ ber hinaus hat Standard & Poor’s im Jahr 2012 unser internes ökonomisches Kapitalmodell überprüft und im Ergebnis die Qualität der Berechnung der Kapitalposition unseres Konzerns für das 4. Quartal 2012 und zukünftig bestätigt. Die folgende Tabelle zeigt die Bonitätseinstufungen der ­Allianz SE durch führende Rating-Agenturen: Bonitätseinstufungen der ­­Allianz se C 084 Ratings1 Standard  & Poor’s Moody’s A.M. Best Insurer financial strength rating (Finanzkraft- Rating) AA Ausblick negativ (Ausblick am 27.1.2012 geändert) Aa3 Ausblick negativ (Ausblick am 16.2.2012 geändert) A+ (bestätigt 6.6.2012) Counterparty credit rating (Emittenten- Rating) AA Ausblick negativ (Ausblick am 27.1.2012 geändert) kein Rating aa – (bestätigt 6.6.2012) Senior unsecured debt rating (Rating für vorrangige unbesicherte Anleihen) AA Ausblick negativ (Ausblick am 27.1.2012 geändert) Aa3 Ausblick negativ (Ausblick am 16.2.2012 geändert) aa– (bestätigt 6.6.2012) Subordinated debt rating (Rating für nachrangige Anleihen) A+/A 2 Ausblick negativ (Ausblick am 27.1.2012 geändert) A2/A3 2 Ausblick negativ (Ausblick am 16.2.2012 geändert) a+ 2 (bestätigt 6.6.2012) Commercial paper (short- term) rating (Kurzfristiges Rating) A–1+ (bestätigt 26.9.2011) Prime - 1 (bestätigt 22.12.2011) kein Rating 1 Einschließlich der Ratings für Wertpapiere, die von der ­­Allianz Finance II B.V. und ­­Allianz Finance Corporation emittiert werden. 2 Ratings variieren letztlich auf der Grundlage der jeweiligen Bedingungen. Interne Kapitalausstattung DasverfügbareKapitalder­­AllianzbautaufdemEigenkapital des Konzerns auf, das bereinigt wird, um die vollständige wirtschaftliche Kapitalbasis zu ermitteln, die für den Aus- gleich unerwarteter wirtschaftlicher Verluste zur Verfügung steht.1 So werden beispielsweise nachrangige Verbindlich- keiten sowie der Barwert künftiger Gewinne aus kontra- hierten Geschäften in der Lebens- und Krankenversiche- rung dem Eigenkapital hinzugefügt, der Firmenwert und andere immaterielle Vermögenswerte indes vom Eigen­ kapital abgezogen sowie die Reserven der Schaden- und Unfallversicherung diskontiert. Wir haben im Jahr 2012 unser internes Risikokapitalmodell aktualisiert und stellen im Folgenden alle Risikokapital­ ergebnisse von 2011 auf Basis des geänderten Modells dar. Weitere Erläuterungen in Bezug auf diese Aktualisierung und ihren Einfluss auf das verfügbare und interne Risiko- kapital werden im Abschnitt „Modellaktualisierung im Jahr 2012“ dargestellt. Unser Ziel ist es, auf Konzernebene ausreichend Kapital zur Verfügung zu haben, und zwar deutlich über die Mindest- anforderungen hinaus, die unser internes Risikokapital­ modell mit einem Konfidenzniveau von 99,5 % bei einer Halte­dauer von einem Jahr vorgibt und die der zu erwarten- denParametrisierungvonSolvency IIentspricht.UmRisiken einheitlich messen und steuern zu können, stellen wir an unsere operativen Einheiten vergleichbare Anforderungen. 1 Die Berechnung des verfügbaren Kapitals erfolgt unter Berücksichtigung der Liquiditäts­ prämie und der Extrapolation der Zinskurve, wie im Abschnitt „Annahmen für Zinskurve und Liquiditätsprämie“ auf Seite 199 beschrieben.

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