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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern C Konzernlagebericht Risikobericht, Kontrollen und Verfahren 193 Risikobericht 226 Kontrolle der Finanzberichterstattung und des Risikokapitals 195 Gesetzliche Kapitalanforderungen Bei dem ­­Allianz Konzern handelt es sich gemäß der EU- Finanzkonglomeraterichtlinie und den entsprechenden deutschen Gesetzen (in Kraft seit 1. Januar 2005) um ein Finanzkonglomerat. Das Gesetz verlangt, dass ein Finanz- konglomerat die verfügbaren Eigenmittel zur Erfüllung der Solvabilitätsanforderung auf konsolidierter Basis berech- net. Derzeit ermitteln wir die Anforderungen und die ver- fügbaren Eigenmittel unseres Versicherungsgeschäfts für Finanzkonglomerate auf Basis von Solvency I. Die Kapital­ anforderungen sowie die Definition und die Berechnung der verfügbaren Eigenmittel werden durch die Solvency-II- Bestimmungen ersetzt, sobald Solvency II rechtsverbind- lich wird. Finanzkonglomerate-Solvabilität 1 C 082 mrd � 31.12.2011 31.12.2012 50 40 30 20 10 42,6 23,8 48,4 24,6 179 % 197 % Solvabilitätsquote    Verfügbare Eigenmittel   Anforderung  1 Außerbilanzielle Bewertungsreserven werden im Rahmen der Berichterstattung an die Aufsichtsbehörden nur auf Antrag als verfügbare Eigenmittel angesetzt. Die ­­Allianz SE hat bisher keinen Antrag auf Anerkennung gestellt. Ohne die außerbilanziellen Bewertungs­ reserven beläuft sich die Solvabilitätsquote auf 188 % (2011: 170 %; 2010: 164 %). Die Finanzkonglomerate-Solvabilität hat sich um 18 Prozent­ punkte erhöht. Der Anstieg des verfügbaren Kapitals resul- tierteausdemKonzernüberschuss(gekürztumdiegeplante Dividende) sowie aus der Ausgabe nachrangiger Anleihen. In einem geringeren Umfang stieg die Solvabilitäts­ anforderungdurcheineZunahmederDeckungsrückstellun­ gen im Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft an.1 1 Für detaillierte Informationen hinsichtlich der verfügbaren Eigenmittlel und Anforderungen verweisen wir auf das Kapitel „Vermögenslage und Eigenkapital“ ab Seite 175. Aufgrund der Änderungen von IAS 19 fiel die Finanz-­ konglomerate-Solvabilitätsquote zum 1. Januar 2013 um etwa 17 Prozentpunkte.2 Externe Kapitalanforderungen von Rating-Agenturen Rating-Agenturen haben ihre eigenen Modelle, um das Ver- hältnis zwischen dem erforderlichen Risikokapital und der verfügbaren Kapitalausstattung eines Unternehmens zu beurteilen. Die Bewertung der Kapitalausstattung ist übli- cherweiseeinwesentlicherBestandteildesRating-Prozesses. Es gehört zu den strategischen Geschäftszielen des ­­Allianz Konzerns, die Kapitalanforderungen der Rating-Agenturen zuerfüllenundeinstarkesKreditratingaufrechtzuerhalten. NacheinerÜberprüfungimJanuar 2012wurdedasAA-Rating des ­­Allianz Konzerns von Standard & Poor’s bestätigt. Auf- grund der negativen Ratings zahlreicher Staaten der Euro- zone im Dezember 2011 stellte Standard & Poor’s die Kredit­ ratings verschiedener europäischer Versicherer, darunter das des ­­Allianz Konzerns, unter Beobachtung mit negativen Implikationen („Credit Watch Negative“). Im Juni 2012 hat A.M. Best ihr A+-Rating bestätigt und ihre Einschätzung ­„Beobachtung mit negativen Implikationen“ zurückgezogen. Der ­­Allianz Konzern verfügt nach wie vor über eine der bes- ten Bonitätsbewertungen innerhalb vergleichbarer Versi- cherungsunternehmen. In der folgenden Tabelle sind NachweisedernachhaltigenFinanzstärkeder­­AllianzSEund unserer Fähigkeit, laufende Verbindlichkeiten zu bedienen, zusammengefasst: Finanzkraft-Rating der ­­Allianz SE C 083 Standard  & Poor’s Moody’s A.M. Best 2012 AA Ausblick negativ Aa3 Ausblick negativ A+ 2011 AA unter Beobachtung mit negativen Implikationen Aa3 Ausblick stabil A+ unter Beobachtung mit negativen Implikationen 2010 bis 2007 AA Ausblick stabil Aa3 Ausblick stabil A+ Ausblick stabil 2006 AA– Ausblick positiv Aa3 Ausblick stabil A+ Ausblick stabil 2 Für detaillierte Informationen hinsichtlich der Änderungen des IAS 19 verweisen wir auf­ ­Angabe 4 im Konzernanhang.

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