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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Rentenportfolio C 062 Rentenportfolio zum 31. Dezember 2012: 460,8 Mrd € [zum 31. Dezember 2011: 416,5 Mrd €] in % Banken 8 [9] Staatsanleihen 38 [36] Pfandbriefe 23 [25] Industrie- anleihen 22 [20] Übrige 9 [10] Unser Engagement in Staatsanleihen belief sich auf insge- samt 174,2 Mrd €, dies entspricht 38 % unseres gesamten Rentenportfolios. Unsere Anlagen in spanischen, griechi- schen, irischen und portugiesischen Staatsanleihen redu- zierten wir im Jahresverlauf. Unser Engagement in Staats- anleihen Italiens, Spaniens, Portugals, Griechenlands und Irlands machte in Summe einen Anteil von rund 7,4 % unse- res Portfolios an festverzinslichen Wertpapieren aus. Davon entfielen 6,7 % auf Italien und 0,5 % auf Spanien. Buchwerte und nichtrealisierte Gewinne/Verluste von Spanischen, Griechischen, Irischen, Portugiesischen und Italienischen Staatsanleihen C 063 Mio € Stand 31. Dezember 2012 Buchwerte Nicht- realisierte Gewinne/ Verluste (brutto)1 Nicht- realisierte Gewinne/ Verluste (netto) 2 Spanien 2 482 -104 -22 Griechenland 11 4 – Irland 57 – – Portugal 241 -10 -6 Zwischensumme 2 791 -110 -28 Italien 31 097 1 279 251 Summe 33 888 1 169 223 1 Vor Beteiligung der Versicherungsnehmer und vor Steuern. 2 Nach Beteiligung der Versicherungsnehmer und nach Steuern; basierend auf Bilanzgrößen zum 31. Dezember 2012 wie im Eigenkapital (nicht realisierte Gewinne/Verluste) erfasst. Die nichtrealisierten Gewinne (brutto) aus unserem aufge- führten Engagement in Staatsanleihen entsprachen, nach Abzug von Verlusten, 1 169 Mio € (31. Dezember 2011: nicht­ rea­lisierte Verluste von 3 713 Mio €). Der Zuwachs um 4 882 Mio € ist in erster Linie den rückläufigen Renditen italieni- scher Staatsanleihen zuzuschreiben. 50 % unserer Pfandbriefe waren deutsche Pfandbriefe, die entweder durch Darlehen an die öffentliche Hand oder durch Hypothekendarlehen besichert sind. Weitere 15 % bzw. 9 % waren französische respektive spanische Pfand- briefe. Pfandbriefe unterliegen Mindestanforderungen an die Risikoabsicherung, und zwar durch eine vorgegebene Beleihungsgrenze für das zugrunde liegende Objekt sowie zusätzlich durch eine freiwillige Überdeckung. Dies bildet einen wesentlichen Sicherheitspuffer gegen sinkende Immo­ bilienpreise und Zahlungsausfälle. Aufgrund einer Senkung des Tier-2-Anteils ging unser ­Engagement in nachrangigen Anleihen aus dem Banken- sektor um 1,7 Mrd € auf 6,7 Mrd € zurück. Unser Portfolio umfasste zudem Asset-Backed-Securities (ABS) im Wert von 19,5 (31. Dezember 2011: 19,9) Mrd €. Hiervon entfielen rund 78 % auf Mortgage-Backed-Securities (MBS). Bei etwa 21 % unserer ABS-Papiere handelte es sich um Agency-MBS, die von der US-Regierung besichert werden. Insgesamt waren 96 % des ABS-Bestandes mit „Investment Grade“ bewertet, 88 % erhielten ein „AA“ oder höheres Rating (31. Dezember 2011: 84 %). Unser Engagement in Aktien und Anleihen bestimmter euro­ päischer Peripherieländer haben wir reduziert. So sind wir fürweiterenegativeEffektedereuropäischenStaatsschulden­ krise und die damit verbundenen Marktturbulenzen besser gerüstet. 178

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