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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Strategieentwicklung. Dies wird durch eine klare Rollenver- teilung, ebenso wie durch eindeutige Verantwortlichkeiten und Prozesse, die alle Interessengruppen einbeziehen, si- chergestellt. So ist beispielsweise das Marktmanagement für die ständige Weiterentwicklung der lokalen Marktstra- tegie zuständig und verbindet klare Zielvorgaben mit Stra- tegien für Kunden, Vertrieb, Produkte, Service und Marke. Die Strategieentwicklung umfasst drei Stufen: 1. Analyse der Märkte zum Beispiel in Bezug auf Trends, Kundenverhalten und Kundenbedürfnisse. 2. Identifikation der Implikationen für das aktuelle Geschäftsmodell und die lokale Strategie. 3. Überprüfung und Anpassung der Marktstrategie. SowohldieEntwicklungalsauchdieerfolgreicheUmsetzung derStrategiegehörenzudenAufgabenderlokalenVorstände und sind gleichzeitig auch Gegenstand der Management- dialoge zwischen den lokalen Gesellschaften und der Hol- ding. Dies belegt den Stellenwert, den das Topmanagement der Identifizierung und Nutzung globaler und lokaler Chancen beimisst. AlsinternationalesUnternehmenmitoperativenEinheiten inüber70LändernkönnenwiraufeinbreitesExpertenwissen undzahlreicheBeispieleerfolgreichimplementierterInitia­ tiven zurückgreifen. Eine Schlüsselaufgabe der Holding ist es, dieses wertvolle Wissen dem gesamten Konzern zur Ver- fügung zu stellen und die Übertragung von erfolgreichen Geschäftspraktiken in andere Konzerngesellschaften zu ­unterstützen. Auch dies trägt dazu bei, Chancen kontinuier- lich zu identifizieren und systematisch zu nutzen. Zusätzlich zu den strategischen Ansätzen und dem Wissens­ transfer nutzen wir gezielt auch die Ideen unserer Mitarbei- ter und das Feedback unserer Kunden. Etablierte Verfahren und Instrumente lassen die Meinung unserer Mitarbeiter und Kunden zu einem wichtigen Bestandteil unseres Inno- vationsprozesseswerden.Dieshilftuns,geeigneteLösungen fürdiejeweiligenBedürfnisseunsererKundenzuentwickeln. Nach wichtigen Interaktionen, wie beispielsweise der Scha- denregulierung oder Beratung im Vertrieb, holen wir das FeedbackunsererKundenein.Wirsammelnundanalysieren alle Antworten systematisch, um unsere Geschäftsprozesse stetig zu verbessern und den Kundenwünschen in der ­Organisation Gehör zu verleihen. Strategische Investitionen Die ­Allianz nutzt alle Möglichkeiten, die eine globale, digi- tale Umgebung bietet. So treiben wir die Harmonisierung von Systemen und Prozessen konzernweit voran, um Kom- plexität zu verringern und Effizienz und Produktivität zu steigern. Gleichzeitig entwickeln wir für unsere Kunden webbasierte Interaktionsmöglichkeiten und die freie Wahl von Zugangswegen (Multi Access), um dem sich verändern­ den Kundenverhalten gerecht zu werden und die Kunden- loyalität zu erhöhen. Unser konzernweites Digitalisierungsprogramm macht beachtlicheFortschritte.IndenJahren2013und2014werden wir etwa 450 Mio € investieren, um wiederverwendbare Ver- mögenswerte in den drei Bereichen des „Digitalen Zielbilds“ der ­Allianz zu schaffen; diese sind „Interaktion mit Kunden“, „Datenanalyse und Produkte“ sowie „Produktivität“. Wir werden auch künftig einen großen Teil der für die Digita­ lisierungvorgesehenenMittelindie„InteraktionmitKunden“ investieren, um Häufigkeit und Qualität der Kundenkon- takte über das Internet, über mobile Endgeräte und „Social Media“ in allen Vertriebskanälen zu erhöhen. Begonnen haben wir mit unserer globalen Interaktionslösung „One Web“, die den Kontakt über das Internet und mobile Medien ermöglicht. Da Kunden den „Social Media“ immer öfter den Vorzug geben, entwickelt die ­Allianz Produkte, welche die VertretungderMarkeimSocial-Media-Bereichgewährleisten und eine entsprechende Interaktion mit Kunden ermögli- chen. Eine wichtige Priorität für die kommenden Jahre ist es, unseren Kunden eine große Auswahl an Zugangswegen zur Verfügung zu stellen. Wir investieren in den Bereich „Datenanalyse und Produkte“, um umfassende Informationen für eine marktbasierte Preis- und Produktgestaltung zu erhalten. Zwei Schlüssel- bereiche dabei sind beispielsweise unsere Initiativen „Pro- duct Portfolio Efficiency“ und „Global Business Intelli- gence“. „Product Portfolio Efficiency“ vereinfacht das Produktport­folio durch modulare Angebote. Mit „Global Business Intelli­gence“ wird eine solide und skalierbare ­Infrastruktur aufgebaut, die alle Einheiten in die Lage ver- setzt, Geschäfts­daten in Echtzeit zu analysieren. Außerdem prüft die ­Allianz innovative digitale Lösungen, beispielswei- se im Bereich Telematik. „Produktivität“ ist der dritte Bereich, der das „Digitale Ziel- bild“ der ­Allianz bestimmt. Dieser zielt darauf ab, eine welt- weite Plattform zu schaffen, welche skalierbare, schlanke und flexible Prozesse einsetzt und so Skalen-, Größen- und C Konzernlagebericht Analyse und Diskussion der Ergebnisse 128 Geschäftsumfeld 131 Überblick über den Geschäfts- verlauf 2012 139 Schaden- und Unfallversicherung 148 Lebens- und Krankenversicherung 156 Asset Management 160 Corporate und Sonstiges 162 Ausblick 2013 und 2014 175 Vermögenslage und Eigenkapital 184 Liquidität und Finanzierung 191 Überleitungen 173

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