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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern benötigte, Kapitalbasis zu wahren und zugleich eine at- traktive Dividende zu bieten. Dieser Grundsatz kam in un- serer beständigen Ausschüttungsquote von 40 % in den Jahren 2008 bis 2010 zum Ausdruck. 2011 war es – ange- sichts der Auswirkungen der Finanzmarktturbulenzen und der gewichtigen Folgen von Naturkatastrophen für unsere Finanzergebnisse – schwieriger, das richtige Maß zu finden. Mit dem Ziel einer stabilen Dividende und einer attraktiven Rendite für die Anteilseigner war die Ausschüttungsquote in Folge auf deutlich über 40 % gestiegen. Insgesamt zeigte unser Geschäft im Jahr 2012 eine sehr starke Entwicklung, die zu einem bedeutenden Anstieg un- seres Jahresüberschusses führte. Damit befinden wir uns ineinersehrsolidenKapitalpositionundkönnenzuunserer am Jahresüberschuss orientierten Dividendenpolitik zurück­ kehren. Daher werden wir der Hauptversammlung wie im letzten Jahr eine Dividende in Höhe von 4,50 € je Aktie vor- schlagen.DiesentsprichtwiedereinerAusschüttungsquote von 40 %. Unter der Voraussetzung, dass sich unsere Annahmen be- wahrheiten,strebenwirauchinZukunfteineAusschüttungs­ quote von 40 % des auf Anteilseigner entfallenden Jahres- überschusses an. Beurteilung der erwarteten Ertragslage 2014 durch den Vorstand AufderGrundlagederaktuellenSchätzwerteerwartenwirfür 2014 gegenüber 2013 eine Steigerung des operativen Ergeb- nisses, zu der alle Geschäftsbereiche beitragen dürften. Gemäß unserer Veröffentlichungsgrundsätze, vor allem aber angesichts der Sensitivität unseres nichtoperativen Ergebnisses gegenüber Entwicklungen am Kapitalmarkt, geben wir keine genaue Prognose zu der Entwicklung unse- res Jahresüberschusses ab. Da wir aber von der Annahme ausgehen, dass keine weiteren Verwerfungen an den Kapital­ märkten auftreten, sollte der Jahresüberschuss 2014 stabil bleiben oder leicht ansteigen. Die Aussagen stehen wie immer unter dem Vorbehalt, dass Naturkatastrophen sowie andere Faktoren, die in unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen dargelegt sind, unsere Prognosen beeinträchtigen können. Künftige Chancen und Heraus­ forderungen: Einschätzung des Vorstands Unser Geschäft als internationaler Finanzdienstleister hängt von Ereignissen und Entwicklungen ab, die sich welt- weit langfristig auswirken. Um nachhaltig und profitabel zu wachsen, legen wir großes Augenmerk darauf, die Heraus­ forderungen und Chancen, die sich uns darlegen, zu über- wachen und zu analysieren und darauf zu reagieren. Für uns entscheidend ist es, das Vertrauen unserer Kunden, Mitarbeiter, Investoren und der Öffentlichkeit zu pflegen und zu stärken. Basis unserer Geschäftsstrategie ist darum die umfassende Kenntnis aller heutigen und künftigen Risiken und Chancen. Dieser Strategie folgen wir konse- quent, sodass sich der ­Allianz Konzern in der privilegierten Position befindet, auf diesem Vertrauen aufbauen, die zahl- reichen Herausforderungen meistern und auf Chancen eingehen zu können. Die nach unserer Auffassung wichtigsten Gelegenheiten und Herausforderungen stellen wir im Folgenden dar. Wirtschaftliches Umfeld und Finanz­- marktstabilität Anhaltend niedrige Zinssätze bleiben für alle Lebensversi- cherer eine große Herausforderung. Außerdem übt die fort- bestehende wirtschaftliche Unsicherheit Druck auf die Versicherungs- und Asset-Management-Branche aus – hauptsächlich durch die Staatsschuldenkrise in der Euro- zone und das schwache Wirtschaftswachstum der Indus- trieländer. Diese Faktoren dürften nachhaltige Auswirkungen auf die ­Allianz und andere Finanzdienstleister haben, doch sind wir unserer Ansicht nach gut vorbereitet, um mögliche Schwierigkeiten zu meistern. Wie schon im Jahr 2012 passen wir auch künftig unsere Produkte und Preise an die verän- derten Marktbedingungen an und verfolgen konsequent starke versicherungstechnische Ergebnisse. Zudem streben wirweiterhinoperativeSpitzenleistungeninallenGeschäfts­ segmenten an. Wir werden uns auch weiterhin auf das Asset-Liability-Management konzentrieren, gleichzeitig schon begonnene Programme zum Risikoabbau weiterver- folgen und – neben traditionellen Anlageformen – stetig neue Anlagemöglichkeiten suchen. 170

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