Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern wächst. Hierzu sollten hauptsächlich Mittelzuflüsse aus Rentenprodukten, aber auch aus Aktienprodukten beitra- gen. Entwickeln sich die Märkte günstig und hebt sich die Anlegerstimmung 2013, gehen wir für 2014 von einer weite- ren moderaten Zunahme des gesamten verwalteten Ver- mögens aus. Nach dem außerordentlich guten Ergebnis des Jahres 2012 erwarten wir für 2013 ein operatives Ergebnis zwischen 2,7 Mrd € und 3,1 Mrd €. Das hohe Niveau bei den erfolgsab- hängigen Provisionen dürfte sich wieder normalisieren, sodass im Jahr 2013 der zugrunde liegende Kapitalanlage- bestand zum wichtigsten Bestimmungsfaktor für das Wachstumwerdendürfte.Jenachdem,wiedieEntwicklung 2013verläuft,könnteunserErgebnisauchimJahr2014weiter ansteigen. Insgesamt ist das operative Ergebnis stark von den Finanz- märkten,demUS-Dollar-Wechselkurs,derWertentwicklung unserer Kapitalanlagen und der Stimmung bei Investoren abhängig.InsbesonderedieProvisions-undDienstleistungs­ erträge einschließlich der erfolgsabhängigen Provisionen sind eng an Marktbewertungen, an die Anlageperformance und an das Geschäftsportfolio gekoppelt. Wir gehen davon aus, dass wir unsere Cost-Income Ratio in den Jahren 2013 und 2014 bei 60 % oder darunter halten kön- nen. Die Basis dazu bilden unser hoher Anlagebestand und eine weiter verbesserte Organisationsstruktur, die unseren profitablen Wachstumskurs unterstützt. Corporate und Sonstiges Im Segment Corporate und Sonstiges haben wir 2012 einen operativen Verlust von 1,1 Mrd € ausgewiesen. Aufgrund der Umstrukturierung unserer Bankaktivitäten in Deutsch- land, in Verbindung mit besseren operativen Ergebnissen der fortgeführten Geschäftsbereiche, gehen wir für dieses Segment 2013 von einem operativen Verlust in der Größen- ordnung von 1,1 Mrd € bis 1,3 Mrd € (einschließlich Konso- lidierung) aus. Für 2014 erwarten wir eine Verbesserung dieses Ergebnisses. Finanzierung, Liquiditätsentwicklung und Kapitalisierung Sämtliche Finanzierungsaktivitäten des ­Allianz Konzerns werden bei der ­Allianz SE gebündelt. Als Mittel der Finan- zierung stehen Commercial Papers, mittel- und langfristige Anleihen sowie Aktien zur Verfügung. Zugang zu Bank­ krediten und langfristigen Kreditlinien erhöhen zusätzlich unsere finanzielle Flexibilität und können darüber hinaus genutzt werden, um unsere Finanzierungsstruktur zu ver- bessern. Die ­Allianz verfügt über eine solide Liquiditätsausstattung. Ihre Kapitalausstattung übertrifft die gegenwärtigen Anfor- derungenderAufsichtsbehördendeutlich.Insgesamtweisen wir eine ausgezeichnete finanzielle Stärke und Stabilität auf. Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere starke finan- zielle Flexibilität auch weiterhin durch einen verlässlichen Zugang zu den Finanzmärkten bei angemessenen Kosten sichern können. Ein solides Fundament dafür bilden die umsichtige Steuerung unserer Liquidität sowie die Tat­ sache, dass bei den Verbindlichkeiten langfristige Restlauf- zeiten überwiegen. Auf der Basis aktueller Zinserwartungen sollten unsere durchschnittlichen, kapitalmarktgebunde- nen Finanzierungskosten 2013 weitgehend denen des Vor- jahres entsprechen. Wegen der Effektivität unseres Kapitalmanagements, das durch die Liquiditätssteuerung unterstützt wird, verfügt die ­Allianz über eine gute Kapitalausstattung und eine be- lastbare Solvabilität. Unsere Kapitalpositionen überwachen wir auf Ebene des Konzerns und der operativen Einheiten und werden auch künftig unsere Kapitalbasis und Solvabili­ tät stärken. Eine Folge davon ist, dass wir Risiken aus Engage­ ments mit Kontrahenten aus den sogenannten Peripherie- ländern und aus dort begebenen Staatsanleihen selektiv reduzieren. Außerdem werden wir Maßnahmen ergreifen, um unser Nettorisiko aus Anlagen in volatile ­Aktien zu steuern und um unsere Abhängigkeit von Zinssätzen und Risikoaufschlägen weiterhin durch das Asset-Liability-­ ManagementunddieStrukturunsererLebensversicherungs­ produkte zu optimieren. Bei unserer Anlagetätigkeit bleiben wir auf Unternehmen mit hohen Barrenditen und geringe- ren „Tail-Risiken“ konzentriert. Voraussichtliche Dividendenentwicklung Das Vermögen unserer Investoren wollen wir schützen und ihnen gleichzeitig attraktive Renditen und Dividenden bie- ten. Daher bemühen wir uns bei der Entscheidung über den Gewinnverwendungsvorschlag um eine Balance zwi- schen Ausschüttung, Solvabilität und Nachhaltigkeit. In einem normalen Ergebnisumfeld betrachten wir eine Aus- schüttungsquotevon40 %desJahresüberschussesfürAnteils­­- eigner als angemessen, um unsere, für unser Wachstum C Konzernlagebericht Analyse und Diskussion der Ergebnisse 128 Geschäftsumfeld 131 Überblick über den Geschäfts- verlauf 2012 139 Schaden- und Unfallversicherung 148 Lebens- und Krankenversicherung 156 Asset Management 160 Corporate und Sonstiges 162 Ausblick 2013 und 2014 175 Vermögenslage und Eigenkapital 184 Liquidität und Finanzierung 191 Überleitungen 169

Pages