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Allianz Geschäftsbericht 2012

143Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Deutschland:  0,8 Prozentpunkte. Der im Vergleich zum Vor- jahr positive Effekt resultierte aus geringeren Belastungen durch Naturkatastrophen. Höhere wetterbedingte Schäden machten dies jedoch teilweise wieder wett. Daneben profi- tierte die Schadenquote von der günstigen Preisentwick- lung,insbesondereinunseremAutoversicherungsgeschäft, den geringeren Großschäden sowie der positiven Auswir- kung unserer Schadenmaßnahmen. Italien:  0,5 Prozentpunkte. Unterstützend wirkten die posi- tiven Entwicklungen bei der Schadenhäufigkeit und -höhe, insbesondere in unserem Autoversicherungsgeschäft. ­Dieser Effekt wurde jedoch teilweise durch höhere Belas- tungen durch Naturkatastrophen, insbesondere das Erd­ beben in der Emilia Romagna, wieder kompensiert. AGCS:  0,4 Prozentpunkte. Die positive Entwicklung war überwiegend der geringeren durchschnittlichen Schaden- belastung und niedrigeren Belastungen durch Naturkatas- trophen zu verdanken. Australien:  0,3Prozentpunkte.InersterLiniewarimBerichts­ jahr die Anzahl an Naturkatastrophen gegenüber dem Vor- jahr deutlich zurückgegangen. Darüber hinaus profitierten wir von der anhaltend positiven Preisdynamik sowohl im Privat- als auch im Firmenkundengeschäft. Belastet wurde die auf das Schadenjahr bezogene Schaden- quote von folgenden Einheiten: USA:  0,7 Prozentpunkte. Hauptverantwortlich dafür waren die Schäden aus Naturkatastrophen durch Sturm „Sandy“. Unsere Ernteausfallversicherung wurde zudem durch eine schwere Dürre belastet. Kreditversicherungen:  0,1 Prozentpunkte. Die Schadenhöhe entwickelte sich – insbesondere wegen einiger Groß­ schäden – negativ. Zugleich erhöhte sich im Berichtsjahr auch die Schadenhäufigkeit gegenüber dem eher außer­ gewöhnlichen Jahr 2011, da das ungünstige wirtschaftliche Umfeld mehr Insolvenzfälle mit sich brachte. Dennoch war die Profitabilität unseres versicherungstechnischen Ergeb- nisses hoch. UnserAbwicklungsergebnisgingum453 Mio €auf1 207 Mio € zurück. Dieser Rückgang resultierte aus einer weiteren Stärkung der versicherungstechnischen Reserven in den USAinHöhevon123 Mio €undeinerhöherenSchätzungder Überschwemmungsschäden der thailändischen Flutkatas­ trophe 2011 um rund 200 Mio €. Darüber hinaus hatten wir im Jahr 2011 von zwei vorteilhaften Entwicklungen profi- tiert: zum einen bei den Rückstellungen für asbestbedingte Schäden außerhalb der USA in Höhe von 130 Mio €, zum anderen bei einem Großschaden aus einem früheren Ge- schäftsjahr in Höhe von 163 Mio €. Im Jahr 2012 beliefen sich die gesamten Aufwendungen auf 11 673 Mio €, nach 11 115 Mio € im Vorjahr. Unsere Kosten- quote erhöhte sich im Berichtsjahr – unter Berücksichti- gung neu erworbenen Geschäfts – leicht um 0,1 Prozent- punkte auf 28,0 %. Lässt man dieses Neugeschäft außen vor, so blieb der zugrunde liegende Trend unverändert. Operatives Kapitalanlageergebnis 1 C 036 Mio € 2012 2011 2010 Zinserträge und ähnliche Erträge (bereinigt um Zinsaufwendungen) 3 723 3 717 3 588 Operative Erträge aus erfolgs­ wirksam zum Zeitwert bewerteten Finanzaktiva und -passiva (netto) - 46 48 18 Operative realisierte Gewinne/ Verluste (netto) 168 21 42 Operative Wertminderungen auf Finanzanlagen (netto) - 17 - 46 - 9 Aufwendungen für Finanzanlagen - 307 - 236 - 240 Aufwendungen für Beitragsrückerstattung (netto) 2 - 292 - 110 - 181 Operative Anlageerträge 3 229 3 394 3 218 1 Die „operativen Anlageerträge“ für unser Segment Schaden- und Unfallversicherung umfassen das „operative Kapitalanlageergebnis“, wie unter Angabe 6 im Konzernanhang angegeben, und die „Aufwendungen für Beitragsrückerstattungen (netto)“ (Überschuss- beteiligung), wie unter Angabe 34 im Konzernanhang angegeben. 2 Bezieht sich auf die Überschussbeteiligung, vor allem aus dem UBR-Geschäft (Unfallversi- cherung mit garantierter Beitragsrückzahlung), und enthält den anlagebezogenen Teil der „Veränderungen der Rückstellungen für Versicherungs- und Investmentverträge (netto)“. Weitere Informationen finden Sie unter Angabe 34 im Konzernanhang. Unsere operativen Anlageerträge gingen um 165 Mio € auf 3 229 Mio € zurück. Das niedrigere Ergebnis resultierte aus rückläufigen Zinsen und geringeren Dividendenerträgen aus Private-Equity-Fonds. Die Zinserträge und ähnlichen Erträge (bereinigt um Zins- aufwendungen) nahmen dank höherer Erträge aus Schuld- titeln um 6 Mio € leicht auf 3 723 Mio € zu, wobei der Anstieg durch die niedrigeren Erträge aus Aktien und Barreserven teilweise kompensiert wurde. Die höheren Erträge aus fest- verzinslichen Wertpapieren sind auf die Bruttodarstellung unseresaustralischenPrämienfinanziererszurückzuführen. Weiterhin war die Reinvestition in jederzeit veräußerbare festverzinsliche Wertpapiere aus einem erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten klassifizierten Portfolio Grund für diesen Anstieg. Der gesamte durchschnittliche Kapital­ C Konzernlagebericht Analyse und Diskussion der Ergebnisse 128 Geschäftsumfeld 131 Überblick über den Geschäfts- verlauf 2012 139 Schaden- und Unfallversicherung 148 Lebens- und Krankenversicherung 156 Asset Management 160 Corporate und Sonstiges 162 Ausblick 2013 und 2014 175 Vermögenslage und Eigenkapital 184 Liquidität und Finanzierung 191 Überleitungen

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