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Allianz Geschäftsbericht 2012

141Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Kategorie 1 In Lateinamerika profitierten die Bruttobeiträge sowohl vonpositivenPreis-alsauchvonpositivenVolumeneffekten und stiegen um 18,3 % auf 2 389 Mio €. Alle Länder trugen zu diesem Wachstum bei, überwiegend resultierte es dabei aus dem Autoversicherungsgeschäft in Brasilien. InAustralienbeliefensichdieBruttobeiträge–einschließlich positiver Wechselkurseffekte von 242 Mio € – auf 3 018 Mio €. DerAnstiegum10,2 %istPreiserhöhungeninunseremPrivat- und Firmenkundengeschäft zuzuschreiben. Der Preiseffekt war mit rund 7,2 % positiv. BeiAGCSnahmendieBruttobeiträgeum5,0 %auf5 314 Mio € zu, größtenteils wegen des gestiegenen Volumens in unse- remSachversicherungsgeschäft,beider„MarineInsurance“ sowie im Geschäft von ­Allianz Risk Transfer (ART). Der ge- samte Preiseffekt war mit rund 0,1 % leicht positiv. In Großbritannien verzeichneten die Bruttobeiträge einen Anstieg auf 2 318 Mio €, davon 153 Mio € aus positiven Wech- selkurseffekten.DasPlusinHöhevon2,6 %resultiertesowohl aus den höheren Volumina in unserem Autoversicherungs- geschäft mit Privatkunden als auch aus den Preiserhöhun- geninunseremFirmenkundengeschäft.DerPreiseffektwar mit rund 1,2 % positiv. Kategorie 2 In der Region Asien-Pazifik stiegen die Bruttobeiträge um 14,6 % auf 596 Mio €. Dabei profitierten wir vom kräftigen WachstumunseresAutoversicherungsgeschäftsinMalaysia sowie von unserem Haftpflichtgeschäft in China, was den leicht negativen Preiseffekt von rund 0,3 % in Summe deut- lich überkompensierte. In unserem Kreditversicherungsgeschäft stiegen die Brutto­ beiträge um 6,0 % auf 2 034 Mio €, vor allem durch die Ge- winnung neuer Kunden, insbesondere in den Wachstums- märkten.DergesamtePreiseffektwarmitrund1,3 %negativ. In Frankreich nahmen die Bruttobeiträge um 2,2 % auf 3 538 Mio €zu,wasPreiserhöhungeninunseremPrivat-und Firmenkundengeschäft widerspiegelt. Dies bewirkte einen positiven Preiseffekt von circa 3,0 %. In Deutschland stiegen die Bruttobeiträge auf 9 158 Mio €. Das Wachstum von 2,0 % war Preiserhöhungen in unserem Autoversicherungsgeschäft zuzuschreiben. Der positive Preiseffekt von rund 3,6 % wurde durch Volumenrückgänge in unserem Nicht-Kraftfahrtgeschäft teilweise aufgehoben. In Italien beliefen sich die Bruttobeiträge auf 4 045 Mio € undlagendamitum1,4 %höheralsimVorjahr.Hauptgrund hierfür waren Preiserhöhungen in unserem Autoversiche- rungsgeschäft mit Privatkunden. Unser Nicht-Kraftfahrt­ geschäft ging aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds hingegen leicht zurück. Der Preiseffekt war mit circa 1,6 % positiv. In der Schweiz stiegen die Bruttobeiträge leicht um 0,4 % auf 1 501 Mio €, inklusive positiver Wechselkurseffekte in Höhe von 59 Mio €. Der positive Volumeneffekt von 1,5 % war über- wiegend unserem Autoversicherungsgeschäft zu verdanken, wurde aber durch einen negativen Preiseffekt von rund 1,1 % größtenteils kompensiert. Kategorie 3 InSpaniengingendieBruttobeiträgeum2,9 %auf1 953 Mio € zurück. Aufgrund der schwierigen Marktbedingungen ent- wickelten sich die Preise in unserem Firmenkunden­ geschäft rückläufig. Dies führte zu einem negativen Preis­ effekt von rund 6,2 %. Trotz des problematischen Markt­- umfelds konnten wir das Volumen um 3,3 % erhöhen. In den USA beliefen sich die Bruttobeiträge auf 3 550 Mio €, einschließlich positiver Wechselkurseffekte in Höhe von 318 Mio €. Die Bruttobeiträge gingen um 5,3 % zurück, hauptsächlich durch den Volumenrückgang in unserem Privat- und Firmenkundengeschäft, der von der strengen Zeichnungspolitik beeinflusst war. Der positive Preiseffekt von rund 1,6 % stammte hauptsächlich aus unserem Firmen­ kundengeschäft. Kategorie 4 In Mittel- und Osteuropa beliefen sich die Bruttobeiträge – unter Berücksichtigung negativer Wechselkurseffekte in Höhe von 25 Mio € – auf 2 393 Mio €. Der Rückgang von 4,9 % wurde primär durch geringere Volumen im ungarischen, polnischen und russischen Autoversicherungsgeschäft, durch die selektive Zeichnungspolitik in unserem Kranken- versicherungsgeschäft sowie das rückläufige Sachversiche- rungsgeschäft in Russland verursacht. Der Preiseffekt war mit rund 0,6 % leicht negativ. C Konzernlagebericht Analyse und Diskussion der Ergebnisse 128 Geschäftsumfeld 131 Überblick über den Geschäfts- verlauf 2012 139 Schaden- und Unfallversicherung 148 Lebens- und Krankenversicherung 156 Asset Management 160 Corporate und Sonstiges 162 Ausblick 2013 und 2014 175 Vermögenslage und Eigenkapital 184 Liquidität und Finanzierung 191 Überleitungen

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