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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Das Asset Management setzte seinen herausragenden ­Erfolgskurs fort und steigerte das operatives Ergebnis um 758 Mio € auf 3 014 Mio €. Intern gerechnet entspricht dies einem Wachstum um 24,2 %. Höhere Erträge aus dem ver- walteten Vermögen, ein Anstieg der erfolgsabhängigen Provisionen sowie unsere Ausgabendisziplin reduzierten die Cost-Income Ratio auf beeindruckende 55,6 %. Dies ent- spricht einer Verbesserung um 3,4 Prozentpunkte. Das operative Ergebnis des Segments Corporate und ­Sonstiges sank aufgrund des Ergebnisses im Geschäftsfeld Holding & Treasury um 25,8 % auf ein Minus von 1 128 Mio €. Nichtoperatives Ergebnis Obwohl das Umfeld schwierig blieb, verbesserte sich die Börsenstimmung im zweiten Halbjahr 2012. Unser nicht- operativesErgebnisverbessertesichdeutlichum2 150 Mio € auf einen Verlust in Höhe von 870 Mio €. Das Ergebnis war in erster Linie auf die Erholung des nichtoperativen Kapital- anlageergebnisses zurückzuführen, das im Vorjahr noch stark durch Wertminderungen belastet worden war. Die nichtoperativen Erträge aus erfolgswirksam zum Zeit- wert bewerteten Finanzaktiva und -passiva (netto) verbes- serten sich um 653 Mio € auf 210 Mio €. 496 Mio € daraus resultierten aus der Bewertung von The-Hartford-Options- scheinen. Während 2011 Verluste aus der Bewertung in Höhe von 316 Mio € verzeichnet worden waren, verbuchten wir im Jahr 2012 – vor deren Verkauf im April 2012 – Bewer- tungsgewinne in Höhe von 180 Mio €. Die nichtoperativen realisierten Gewinne und Verluste ­(netto) sanken von 1 215 Mio € auf 1 112 Mio €, hauptsäch- lich infolge eines Rückgangs der realisierten Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien. Die realisierten Gewinne aus Aktien (619 Mio €) und festverzinslichen Wertpapieren (402 Mio €) blieben hingegen weitgehend stabil. Die nichtoperativen Wertminderungen auf Finanzanlagen (netto), die 2011 mit 1 931 Mio € außerordentlich hoch aus- gefallen waren, verringerten sich im Berichtsjahr auf 513 Mio €. Die Wertminderungen auf Aktien beliefen sich auf 405 Mio €, gegenüber 1 240 Mio € im Vorjahr, das stark vonWertminderungenaufAnlagenimFinanzsektorbelastet worden war. Mit der Abschwächung der europäischen Staatsschuldenkrise gingen auch die nichtoperativen Wertminderungen auf festverzinsliche Wertpapiere um 565 Mio € auf 81 Mio € zurück. Zum Vergleich: 2011 hatten sich die Wertminderungen auf griechischen Staatsanleihen auf 573 Mio € belaufen. Die nichtoperativen akquisitionsbedingten Aufwendungen gingen um 108 Mio € auf 101 Mio € zurück, vor allem wegen geringerer Aufwendungen für PIMCO B-Units1. 2012 kauften wirweitere11 896B-UnitsundmittlerweilesindwirimBesitz von 97 % aller im Umlauf befindlichen B-Units. Nur 4 619  B-Units befinden sich noch im Umlauf. Der Rückgang der Aufwendungen für B-Units bezieht sich zum einen auf ge- ringere Zeitwertanpassungen der Rückstellung für zukünf- tigeRückkäufe,zumanderenaufverringerteAufwendungen für Dividenden aufgrund der stark rückläufigen Anzahl der im Umlauf befindlichen B-Units (um 11 896 B-Units bzw. 72 %) im Vergleich zum 31. Dezember 2011. Außerdem ver- buchten wir 2012 keinen Effekt aus der Ausübung unseres Kaufrechts der 11 896 B-Units (2011: 66 Mio €). Die nichtoperativen Abschreibungen auf immaterielle Ver- mögenswerte verringerten sich von 449 Mio € auf 259 Mio €, hauptsächlich, weil im Vorjahr höhere Goodwill-Abschrei- bungen angefallen waren. Weitere Informationen finden Sie unter Angabe 15 im Konzernanhang. Restrukturierungsprogramme bei ­AllianzGI und das „Zu- kunftsprogramm Sachversicherung“ bei ­Allianz Deutsch- land machen den größten Teil der nichtoperativen Restruk- turierungsaufwendungen aus, die sich um 85 Mio € auf 252 Mio € erhöhten. Nähere Erläuterungen hierzu finden Sie unter Angabe 49 im Konzernanhang. 1 Bei der Übernahme von PIMCO wurden B-Units geschaffen, die der PIMCO-Geschäftsleitung das Recht auf Gewinnbeteiligung einräumen. Auf diese B-Units hat die ­Allianz ein Kaufrecht, während die PIMCO-Geschäftsleitung ein Verkaufsrecht über mehrere Jahre hält. Variiert der Zeitwert, weil die zugrunde liegenden operativen Ergebnisse sich ändern, wird dies in den akquisitionsbedingten Aufwendungen sichtbar. Außerdem sind geringfügige Aufschläge auf den Kaufpreis gegenüber dem Verkaufspreis und Dividendenzahlungen an die B-Unit- Halter berücksichtigt (insbesondere Prämien). 134

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