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Allianz Geschäftsbericht 2012

Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern abzuschließen. Besser lief das Geschäft mit Risikoschutz­ produkten. Hierzu gehören nicht nur die klassischen Risiko­ lebensversicherungen, sondern auch Krankenversiche­ rungsprodukte wie Berufsunfähigkeits- und Pflege­- versicherungen, welche in zahlreichen Märkten beträcht­ lich wuchsen – darunter Deutschland und die Vereinigten Staaten. Das Marktumfeld im Asset Management hat sich 2012 im Vergleich zu 2011 etwas aufgehellt. So ließ die Volatilität an den Märkten nach, ebenso schwächten sich die Bedenken der Anleger in Bezug auf die europäische Staatsschulden­ krise im Jahresverlauf ab. Insgesamt wuchs der Branchen­ umsatz geringfügig, wohingegen die Rentabilität aufgrund steigender Kosten, resultierend aus dem Trend hin zu ver­ stärktem lokalen Vertrieb, höheren Werbungs- und Marke­ tingkosten sowie steigenden aufsichtsrechtlichen Anforde­ rungen unter Druck geriet. Anders als im Vorjahr verzeichnete die Asset-Management- Branche 2012 in den meisten Anlageklassen Zuflüsse. Ledig­ lich bei Geldmarktfonds kam es zu größeren Abflüssen. In Europa litten Aktienfonds zwar weiterhin unter Abflüssen, andere Anlageklassen legten jedoch zu. In den USA hielt der Abfluss aus Geldmarktfonds an, wurde jedoch durch starke Nettomittelzuflüsse in anderen Anlageklassen mehr als ausge­glichen. Asien verzeichnete – von geringen Abflüssen aus gemischten Fonds abgesehen – ähnlich wie im Jahr 2011 solide Zuflüsse in allen anderen Anlageklassen. Welt­ weit flossen die meisten Neuanlagen abermals mehrheit­ lich ­in den festverzinslichen Wertpapierbereich, der an den ­gesamten Nettomittelzuflüssen in langfristige Investment­ fonds einen Anteil von nahezu 90 % aufweist. 130

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