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Allianz Geschäftsbericht 2012

122 Geschäftsbericht 2012    Allianz Konzern Im Jahr 2012 hat die ­Allianz ihre CO2-Bilanz weiter verbessert: SohabenwirdieCO2-EmissionenproMitarbeiterausunserer Geschäftstätigkeit, verglichen mit 2011, um weitere 3,2 % reduziert. Insgesamt ist es uns gelungen, seit 2006 die CO2- Emissionen pro Mitarbeiter um 35,6 % 1 zu verrin­gern. Haupt­ sächlich verursacht wird unser „ökologischer Fußabdruck“ durch den Verbrauch von Energie und Papier sowie durch Geschäftsreisen, weswegen wir uns in Sachen Emissions­ reduzierung auf diese Bereiche konzentrieren. Obwohl wir unser für 2015 gesetztes CO2-Reduktionsziel bereits erreicht und unser neu definiertes Energieziel na­ hezu erreicht haben (minus 8,3 % pro Mitarbeiter), wird die Herausforderung sein, unsere Emissionen auch bei einer guten wirtschaftlichen Entwicklung entsprechend weiter zuverringern.2013werdenwiraußerdemaneinerweiteren Verbesserung der umweltbezogenen Datenqualität arbei­ ten und möchten dabei schwerpunktmäßig die Methoden zur Erfassung und die Granularität der Daten verbessern sowie eine größere Automatisierung und Formalisierung unseres Berichtswesens erreichen. Künftige Entscheidun­ gen über Umweltziele und -aktivitäten werden wir somit auf Basis einer erhöhten Datenqualität treffen. CO2-Neutralität Zusätzlich zu unserem CO2-Reduktionsziel haben wir uns zum Ziel gesetzt, ab 2012 klimaneutral zu sein. Dazu inves­ tieren wir direkt in erstklassige Klimaschutzprojekte, die Emissionsrechte generieren, um so unsere eigenen Emissio­ ­nenzuneutralisieren,stattdieseeinfachamMarktzukaufen. 2012 haben wir 175 000 Zertifikate, die jeweils einer Tonne CO2 entsprechen, aus unseren eigenen Projekten neutrali­ siert. Für die restlichen Emissionen haben wir Emissions­ rechte erworben, die aus Projekten stammen, die einer strengen Nachhaltigkeitsprüfung unter­zogen wurden, um sicherzustellen, dass diese die gleichen hohen Standards wie unsere eigenen Projekte erfüllen. 1 Der Gesamtbetrag der berichteten CO2-Emissionen des ­Allianz Konzerns berücksichtigt bereits die Neutralisierungsaktivitäten von einigen unserer Gesellschaften. Soziales Gesellschaftliche Verantwortung Ein engagiertes Mitglied der Gesellschaft AlsweltweittätigesUnternehmenmiteinerPräsenzinüber 70 Ländern nehmen wir unsere gesellschaftliche Verant­ wortung ernst. Wir investieren Wissen, Zeit und Geld, um das gesellschaftliche Wohl zu fördern und die lokalen Ge­ meinschaften finanziell und praktisch zu unterstützen. Wir zahlen nicht nur Steuern, sondern spenden auch für Themen, die für die ­Allianz und die Gemeinschaften, in denen sie tätig ist, bedeutend sind – von sozialen und kultu­ rellen Projekten bis hin zum Umweltschutz. Unser interna­ tionales Netz aus 13 ­Allianz Unternehmensstiftungen – bei­ spielsweise die ­Allianz Kulturstiftung oder die ­Allianz Umweltstiftung–hilftuns,unsereRollealsverantwortungs­ bewusstes Mitglied der Gesellschaft wahrzunehmen. 2012 haben wir diverse Studien durchgeführt, welche die Aus­ wirkungen unseres sozialen Engagements untersuchten. Betrachtet werden dabei die Auswirkungen auf den Marken­ wert der ­Allianz, auf das Engagement unserer Mitarbeiter sowie auf die Verbesserung der finanziellen Bildung. Eine erste Auswertung ergab, dass hier ein positiver Zusammen­ hang besteht. Für 2013 sind weitere Studien geplant: Sie sollen uns Klarheit darüber verschaffen, wie wir unser Engage­ment verbessern und so noch wirkungsvoller gestal­ ten können. Unternehmensspenden In den vergangenen drei Jahren hat die ­Allianz ein konzern­ weites Regelwerk für Unternehmensspenden eingeführt. Transparenz ist uns dabei sehr wichtig, ebenso eine opti­ male Organisation. Deshalb haben wir effiziente Prozesse definiert und die Datenerfassung in unsere Finanzbuch­ haltung integriert. Zugleich sind wir dazu übergegangen, Daten über unsere Aktivitäten vor Ort nach dem Modell der London Benchmarking Group (LBG) zu erfassen. Unsere internen Tools haben wir angepasst, um diesem Modell entsprechend Informationen über unsere Unternehmens­ stiftungen zu sammeln.

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